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Willkommen beim Hannoverschen Kanu-Club

Der Hannoversche Kanu-Club von 1921 e.V. ist einer der größten und bedeutendsten Traditionsvereine in seinem Bereich mit nationaler und internationaler Anerkennung. Eine große Geschichte, moderne und innovative Vereinsführung und nicht zuletzt die sportlichen Erfolge haben den HKC auf allen Ebenen wegweisend gemacht. Wir bieten unseren Mitgliedern ein hohes Maß an Qualität in allen Bereichen. Unser Clubgelände liegt an einem der schönsten und idyllischsten Plätze der Landeshauptstadt Hannover überhaupt, dem Maschsee.


News

(Ältere News findet ihr in den Menüs der einzelnen Abteilungen.)

Baltic Sea Festival 2024

Ocean Sports News vom 03.06.2024

Vom 24. – 26.05.2024 war es wieder soweit, zahlreiche Paddler machten sich auf den Weg nach Eckernförde – Kiel um beim diesjährigen Downwind-Rennen in der Eckernförder Bucht dabei zu sein.
Waren am Freitag noch schöne Bedingungen um vom Campingplatz Grönwohld in Richtung Eckernförde Strand zu paddeln mit leichtem Schub von hinten, war am Samstag zum Rennen kämpfen angesagt.

Für uns SUPer war der Freitag auf jeden Fall super zum Üben. Katharina und ich (Julia) konnten da teilweise echt gut ins Gleiten kommen. Und auch den Samstag haben wir trotz schweißtreibendem Fleißpaddeln genossen.

Hier der offizielle Link zur Veranstaltung:
https://www.balticseafestival.de/

Und die Ergebnisse unserer HKC Paddler: https://my.raceresult.com/270047/

Profitrack (26km) – Einzel – OC
4. Torsten Ahrens (1. Ü50)
5. Heiko Bütehorn (2. Ü50)
8. Karsten Lürken

Profitrack (26km) – Einzel – Surfski
2. Katrin Müller

Einsteigertrack (13km) – Einzel – OC
1. Simone Ahrens

1. Wilken Detmering

Einsteigertrack (13km) – Einzel – SUP
1. Julia Georgi
2. Katharina Kiecksee

Und hier ein paar Eindrücke unserer HKCler:

Freu dich nie zu früh….
Das BSF24 aus meiner (Heiko) Sicht mal kurz geschildert:
Sehr kurzfristig noch anmelden dürfen mit 1.000 km Autofahrt in den Knochen und die Nacht durchgefahren, aber egal. Als ich am Start in Strande bei Olympiahafen Kiel lag, waren alle Einstellungen auf Wettkampf. Als letzte Gruppe durften die OC1 starten und es bildeten sich sofort 2 Züge. Linke Seite Marton, Gero, Tommi und Karsten, rechts 15m daneben Paul, Daniel, Heiko, Torsten und der „Rest“. Ca. 2 km mit oft unter 10 km/h gegen den Wind paddelt man halt lieber auf Welle als vorweg. Links hat Marton mal kurz angezogen und nur Gero und Tommi blieben halbwegs dran. Rechts spürte ich auf Position 3 auch 2-3 Versuche von Paul uns (Daniel, Torsten, mich) abzuschütteln, aber es gelang ihm nicht.
Erst als wir zur 90°-Kurve am Leuchtturm kamen und auf einige langsame Surfski und OC 6er aufgefahren waren, trennten sich die Wege. Ich folgte Daniel etwas tollkühn durch zwei 6er durch und so eng an der Ankerleine vom DLRG Boot vorbei, dass ich schon auf den Ruck am Steuer wartete – aber es ging gerade noch gut. Dann habe ich mich entschieden, enger an der Küste lang zu fahren als alle anderen, und das war eine gute Entscheidung. So konnte ich ein paar Meter gutmachen zum Rest. Es war zwar noch Seitenwelle und -wind, aber ein bisschen Backwash und damit Schiebewelle habe ich gefunden. Vor mir waren ja „nur“ die Granaten Marton, Gero und Tommi, und das motivierte mich unheimlich. Hinter denen als 4. anzukommen hätte ich fast wie einen Sieg gefeiert.
Karsten und Daniel waren knapp hinter mir auf dem Weg zur nächsten 90°-Kurve Richtung Eckernförde, als ich auf einen männlichen Surfski-Einer auffuhr. „Mist“, dachte ich, als ich kurz auf seiner Welle Rast machte, „wieso ist der so langsam“? Aber vielleicht kann er schneller? Ein paar motivierende Worte von mir zeigten tatsächlich Wirkung, und er zog mich ein Stück von meinen Verfolgern weg.
Letzte Linkskurve, noch 18 km bis zum Ziel, immer noch auf 4. Stelle, wie geil, jetzt nicht nachlassen. Surfen war nicht, weil kein fast Wind, also beißen war angesagt. Hab den Surfski dann stehenlassen und mir andere Boote vor mir gesucht, um optische Ziele zu haben. Aber das ist ja nicht dasselbe, als wenn man echte Gegner vor sich sieht. Tommi auf 3 habe ich noch erkannt, aber es war unrealistisch, den noch einzuholen. Hin und wieder sah ich beim Kontrollblick nach hinten noch Daniel, aber sonst niemanden im OC1. OK, Daniel ist der Gegner, also behalt ihn im Auge. Ca. 10 km später war auch er weg, also innerlich schon mal Champagnerdusche etc. pp.
So 3 km vor dem Ziel sah ich weit hinter mir doch wieder einen OC, aber da ich keine Eule bin, eben nur aus dem Augenwinkel und ganz kurz. „Ah, der 2er, den du vorhin überholt hast“, dachte ich zuerst. Beim nächsten Hingucken: „Sch… das ist ja ein Einer, aber wer?“ Ich ging im Geiste alle hinter mir durch, Karsten, Daniel, Ingo, Jonas…. Keiner passte zu den Farben, die ich sah. Egal, Attacke, sind ja nur noch 500m. Auf einmal schießt Torsten dicht an mir vorbei, ich geb’s zu, den hatte ich nicht mehr auf dem Schirm. Wahrscheinlich lacht er jetzt noch über meinen Ausruf der Überraschung 😊. Ich lache ja selber.
Er hat die letzten Kilometer die wenigen Wellen besser nutzen können und hatte auch noch genug Körner, das durchzuhalten – Glückwunsch zum Sieg Ü50. Über den 5. Platz über alles freue ich mich trotzdem riesig, denn es waren so einige junge Athleten hinter mir, bzw uns. Wenn ich jetzt überlege, wo ich den 4. Platz bzw. Sieg Ü50 verloren habe, dann irgendwo zwischen km 10 und 25, wo ich mich zu lange schon im Kopf mit dem Zieleinlauf beschäftigt habe, anstatt noch alles zu geben. Lektion gelernt, passiert mir nicht wieder. Ahoi und bis Rerik!

Medaillenregen für HKC-Athleten bei Landesmeisterschaft 2024

Kanu-Rennsport News vom 27.05.2024

Die Regattastrecke in Limmer verwandelte sich am vergangenen Wochenende vom 11. – 12.05. in ein wahres Paradies für unsere Sportler. Bei den Landesmeisterschaften räumten die HKC-Athleten in nahezu allen Alters- und Leistungsklassen zahlreiche Titel ab.
Für unsere Jüngsten war diese Regatta ein spannender Saisonauftakt in das neue Jahr. Viele ältere Sportler ab der Jugend befanden sich hingegen bereits mitten in der Saison und hatten bereits 2 Wettkämpfe in den Beinen. Nach der internationalen Frühlingsregatta in Essen vor 2 Wochen und der Brandenburger Regatta am vorherigen Wochenende, ist die Landesmeisterschaft bereits die dritte Regatta hintereinander!
Perfekte Bedingungen mit strahlendem Sonnenschein und ruhigem Gewässer ermöglichten es unserem Team, ihre Leistungsfähigkeit voll auszuspielen. Über die Sprintdistanzen von 200, 500 und 1000 Metern sowie die Langstrecken über 2000 oder 5000 Meter lieferten die Sportler eine vielversprechende Leistung ab. Unsere Vereinspaddler überzeugten sowohl in den Einer- als auch in den Mannschaftsbootklassen und sammelten eine beeindruckende Medaillenausbeute.
Regatten sind nur für Leistungssportler? Von wegen!
Das bewies neben unserem Trainerteam vor allem einer unserer ehemaligen Kanadierfahrer. Nach langer Pause ging unser Präsident Alexander Holmes selber über die 200m im Kanadier an den Start. Mit langsamen aber gezielten Schlägen fuhr er mit jubelndem Publikum über die Ziellinie und sorgte für massig Stimmung an Land.
Ein wahres Highlight dieser Landesmeisterschaft und sicherlich ein Vorbild für seine beiden Jungs.
Nach dieser erlebnisreichen Landesmeisterschaft beginnen bereits für einige unserer Sportler die Vorbereitungen für die Norddeutsche Meisterschaft. Doch auch auf die kommende Regatta in Preetz blicken wir mit Zuversicht.
Einen Glückwunsch an alle Sportler!

Fotos (im Querformat) von Jan Steuer

Brandenburg 2024 – Internationaler Saisonstart an der Havel

Vom 03.05. bis zum 05.05. fand in Brandenburg an der Havel die jährliche internationale
Frühjahrsregatta, auf dem Beetzsee statt. Neun Sportler aus dem HKC stellten sich der großen
Konkurrenz von über 800 Sportlern.
Brandenburg zeigte sich von seiner besten Seite und unsere Sportler konnten sich am Freitag, bei
strahlendem Sonnenschein, für die Zwischenläufe am Samstag qualifizieren.
Am Samstag Vormittag konnten sich Lasma Blauberga und Hannah Piekenhain (KCL) im K2
gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und sicherten sich einen Platz im A-Finale.
Nachmittags folgte die Langstrecke, zu der sich alle Sportler an den Start trauten.
Unsere Schüler Florian Klämbt und Claas Lisdat mussten über die 2000m an den Start und
erreichten nach einem intensiven Rennen die Top 10 und den 60 Startern in ihrer Altersklasse.
Über die gleiche Strecke gingen auch Lama Blauberga, und Antonia Lovermann ins Rennen.
Antonia erkämpfte sich einen guten Platz im Mittelfeld und Lasma konnte sich unter die Top 5
kämpfen.
Bei der männlichen Jugend mussten sich Finn Evertz, Ryan Evertz und Anton Skilarenko, 62
Konkurrenten über die 5000m Distanz stellen. Nach einem stark umkämpften Rennen konnten
sich die drei Jungs in ihrem überdurchschnittlich starkem Jahrgang durchsetzen und sich im
oberen Drittel eine Platzierung ergattern.
Nelson Wasilewski erkämpfte sich den fünften Platz bei den Herren Junioren und Anna Marit
Blunk fuhr nach starker Leistung auf Treppchen und sicherte sich den dritten Platz.
Die Finals am Sonntag gingen für den HKC mit den Rennen der Herren Junioren in Kajak Zweier
los. Hier konnte sich Nelson Wasilewski mit seinem Zweier Partner Henri Lahne (KCL) den
sechsten Platz sichern.
Darauf folgen die Rennen der Kanadier Herren. Hier erreichte Armands Blaubergs über die 500m
die Bronze und über 200m die Silber Medaille.
Hannah Piekenhain (KCL) und Lasma Blauberga erzielten im Finale über 500m im K2 den vierten
Platz.
Im K4 zusammen mit Paula Wiebe (WSV) und Madita Budimir (KCL) mussten sich die vier Mädels
nach kleinen Unstimmigkeiten im Rennen geschlagen geben und erreichten einen fünften Platz.
Zum Abschluss der Regatta erzielte Anna Blunk über die 1000m eine Bronze Medaille bei den
Damen LK.
Wir gratulieren allen Sportlern zu diesen Leistungen und freuen uns auf die Saison.

Fotos von Jan Steuer

Noch zwei Wettkämpfe bis Paris….

Kanu-Rennsport News vom 14.05.2024

… und der erste war dieses Wochenende in Szeged in Ungarn. Auf dem ersten Kanu-Weltcup in diesem Jahr waren unseren beiden Top-Athleten wieder im Einsatz.
Für Paulina stand ein Einsatz im DKV-Paradeboot, dem K4, auf dem Programm. Mit der neu zusammengesetzten Besatzung Jule Hake (Lünen), Paulina Jagsch (Berlin), Sarah Brüßler (Karlsruhe) ging es auf die 500 Meter. Den Vorlauf konnten die vier ohne Probleme mit 2 Sekunden Vorsprung gewinnen. Der Finallauf lief ebenso souverän. Das deutsche Boot setzte sich nach gut 200 Meter an die Spitze des Feldes und fuhr das Rennen von dieser Position bis ins Zeil. Mit diesem ersten Platz ist ein erster Fingerzeig Richtung Paris gelegt.
Das Rennen zum Nachschauen: https://www.youtube.com/watch?v=qamlb2F_aI0

Pauline, Paulina, Jule, Sarah

Jakob durfte wieder im K1 über die 1000 Meter an den Start gehen. In seinen Vorlauf fuhr Jakob ohne Problem in das Halbfinale. Hier wartete mit Adam Varga aus Ungarn auch der erste Weltklassefahrer, welchem Jakob sich knapp geschlagen geben musste. Der zweite Platz reichte aber für das A-Finale. Dies war mit den aktuell besten 1000 Meter-Fahrern besetzt. In einem starken Rennen ging Jakob am Ende ein wenig die Luft aus, wodurch ein dennoch sehr starker 5. Platz zu Buche steht. Leider hält sich der DKV noch offen, welche männlichen Athleten mit zu den Olympischen Spielen fahren.
Jakobs Finallauf zum Nachschauen: https://www.youtube.com/watch?v=K2vY16In-40

Wir drücken Jakob und Paulina weiter die Daumen, in zwei Wochen steht der nächste Weltcup an. Danach sollte abzusehen sein, ob Jakob auch seine Tasche für Paris packen darf.

Eindrücke von den Frühjahrs-Wanderfahrten

Kanu-Touring News vom 02.05.2024

Die Touring-Saison startet nahtlos nach Abschluss der vorherigen Saison am 1. Oktober, daher gibt es im Frühjahr genau genommen keinen Saisonauftakt. Nichtsdestotrotz locken im März und April mehrere traditionsreiche Gemeinschaftsfahrten auch Paddler:innen auf das Wasser, die sich im Winter eine Pause gönnen.

Am 10. März war der HKC mit mehreren Mitgliedern bei der 55. Leine-Frühlingsfahrt von Neustadt nach Hodenhagen dabei. Knapp zwei Wochen später, am 24. März, folgte mit der 43. Aller-Hochwasser-Rallye von Hodenhagen nach Verden quasi die Fortsetzung, an der Jörg B., Eva und Volker sowie Werner als Fahrer teilnahmen. Mit kräftigem Gegenwind aus Nordwest und vier bis fünf plötzlichen Hagelschauern machte die 55 km lange Rallye ihrem Ruf als eine der härtesten Touren im Norden alle Ehre. Hochwasser und entsprechende Strömung gab es natürlich auch, außerdem immer wieder Sonnenschein, zahlreiche bewohnte Storchennester, einen wohlverdienten Zwischenstopp mit Saunasuppe beim WSC Westen und einen Begrüßungsschnaps beim Ausstieg am WSV Verden.

Gut einen Monat später lockte dann am 28. April die 42. Teufelsmoorrallye gleich acht HKC-Mitglieder an die Hamme: Jörg B., Eva, Karlheinz, Brenno, Dietmar, Lothar, Sylvia und Volker. Bei sonnigen 20°C ging es vom Ruderverein Osterholz-Scharmbeck zur Teufelsmoorschleuse und zurück und anschließend je nach Laune noch in die andere Richtung zur Ritterhuder Schleuse. Dank des zähen Moorwassers hatten wir auch nach 23 bzw. 32 km genug getan, um beim Grill- und Kuchenbuffet am RV OSCH hemmungslos zulangen zu können.

Und dazwischen gab es noch die Ostertour auf Dove Elbe, Bille und anderen Gewässern rund um Bergedorf sowie das Vereinsanpaddeln auf der Leine von Schulenburg zum HKC. Viel los im Verein, seid dabei!

Volker Ahlers

Der Start in das Olympische Jahr

Kanu-Rennsport News vom 27.04.2024

Der Start der Regattasaison bildet für unsere Leistungssportler immer die nationale Qualifikation. Bei der 1. nationalen Quali am ersten Aprilwochenende gingen gleich 4 HKC-Sportler auf die Jagd nach den begehrten DKV-Kaderplätzen.

Für Jakob und Jan Ole standen jeweils 250, 500 und 1000 Meter auf dem Programm.  Beide fühlen sich auf den längeren Strecken deutlich wohler, das konnte man auch sehr gut in den Ergebnissen erkennen. Reichte es auf 250 Meter nur für das B- (Jakob) und C-Finale (Jan Ole), sah es bei den 500 Metern schon besser aus. Beide fuhren ins B-Finale, Jakob konnte sich hier den Sieg sichern. Das beste Ergebnis war auf den 1000 Metern zu erwarten und so kam es auch, Jakob konnte sich hier mit 1,5 Sekunden Vorsprung den Sieg im A-Finale sichern. Jan Ole musste sich im B-Finale nur drei Olympia-Siegern geschlagen geben und landete auf einem sehr guten 4. Platz.

Für Paulina ging es über 250 und zweimal 500 Meter an den Start. Auf beiden Strecken gehört sie zu den Top-Fahrerinnen des DKV. So sahen auch die Ergebnisse aus, dreimal 3. Platz. Auf 250 Meter ging es mit einem Wimpernschlag in der Reihenfolge Lena Röhlings (Berlin), Jule Hake (Lünen) und Paulina ins Ziel. Beide 500 Meter-Rennen führten zum selben Endergebnis: Pauline Jagsch aus Berlin gewann vor Jule Hake und unserer Paulina.

Als vierter HKC-Sportler war Nelson an den Start gegangen. Für ihn war es die erste nationale Qualifikation seiner Karriere. Auf den 250 Metern erreichte er im C-Finale einen guten 5. Platz. Das zweite Rennen für die Junioren waren die 2000 Meter, hier erreichte Nelson das Ziel als 30ter. Zwei Wochen später stand dann die 2. nationale Qualifikation auf dem Programm. Während sich Paulina und Jakob für die folgenden Weltcup-Einsätze vorbereiteten, fuhr Ole um seinen Platz im U23-Kader. Auf dem Plan standen zweimal die 500 Meter. Bei ersten 500 Meter-Wettkampf paddelte sich Ole auf den 6. Platz im B-Finale. Beim zweiten Wettkampf stand am Ende ein 2. Platz im C-Finale zu Buche. In der Addition beider Qualifikationen sicherte sich Ole seinen Platz im U23-Kader und darf damit auf einen Einsatz bei den U23 & Junioren Europa- und Weltmeisterschaften hoffen.

Saisonauftakt Oceansports – Rund um Scharfenberg 2024 (20.04.2024)

Ocean Sports News vom 22.04.2024

Aloha liebe Paddelgemeinde, es folgt ein kleiner Bericht zum traditionellen Oceansports Saisonauftakt in Scharfenberg, der am 20. April stattfand. Was haben wir alle die Tage davor die Wetter- und Windapps strapaziert, denn es sollte richtiges Sch…wetter werden. Aber siehe da, wir hatten Glück, es war „nur“ 5-8°C zu kalt, aber die Sonne war da, und der Wind war erträglich.
Vom HKC machten sich Katrin im SSK1, Torsten und Heiko im OC1 und Simone als Supporter auf die Reise nach Berlin, wo im Tegeler See es die diversen Inseln 3x zu umrunden galt. Der Veranstalter überraschte mit zwei Neuerungen zum Streckenverlauf, so dass zum einen die Kids auf dem SUP immer in Sichtweite blieben, und zum anderen die Einer und Zweier nicht hinter der namensgebenden Insel „Scharfenberg“ langfahren mussten, sondern davor (für Insider: also die 18km lange 6er Strecke). Auch sie blieben damit mehr im Blick der Zuschauer, die am Kanuclub Borussia Berlin zu freundlichen Preisen bestens verköstigt wurden.
Alles in allem waren die Meldungen nicht so zahlreich wie die Jahre davor. Lag’s am Wetter, oder Mimmimi im Körper? Man weiß es nicht – egal, wer am Start war, gab alles.
Das OC1-Rennen begann wie sonst auch mit einem Spurt über ca. 200m, bei dem sich Gero aus Potsdam nicht unerwartet an die Spitze setze und auf seiner Welle: Der ganze Rest wie an der Perlenkette.
Nach und nach fielen sie aber von ihm ab, so dass nach der ersten Runde nur noch Heiko übrigblieb, der sich dann das restliche Rennen bei mehrfach wechselnder Führung und interessanten Fachgesprächen überlegen konnte, wie er Gero diesmal knacken könnte. Aber der alte Fuchs hat sich zum richtigen Zeitpunkt nach vorn geschoben, so dass Heiko auch bei Rückenwind und mit aller Macht auf den letzten 500m nicht mehr vorbeikam. Wie im Vorjahr wurde er Sieger bei Ü50 und 2. insgesamt.
Torsten hat sich lange mit Paul aus Neubrandenburg „gebattelt“, aber am Ende hatte der (deutlich) jüngere knapp die Nase vorn. So holte Torsten den 2. Platz bei den Ü50ern und wurde 4. über alle Starter.
Zu Katrin kann man nur sagen: Veni vidi vici. Bei nur 3 Damen wurden die Altersklassen zusammen gewertet, und sie hat alle (jüngeren) abgehängt – 1. Platz SSK1.
Das abschließende 6er Rennen war mit 6 Booten ordentlich bestückt, und bei den zuschauenden HKC’lern reifte der Gedanke: „Nächstes Jahr mischen wir da mit!“ Soweit der der Plan….

Mount Everest Cup 2024

Drachenboot News vom 07.02.2024

Der diesjährige MEC wird am 6. April, dem Samstag nach Ostern stattfinden. Für die Sportteams eventuell eine willkommene Möglichkeit zur Generalprobe für die Langstrecken-DM in Essen. Ab 3 Meldungen wird es auch als Fun-Cup separat gewertet. Nachdem im letzten Jahr der OC6 des HKCs außerhalb der Wertung teilnahm, soll in diesem Jahr erstmals auch eine Wertung für diese Bootsklasse möglich sein, ebenfalls ab 3 Meldungen.

Gemeldete Teams und Startreihenfolge siehe unten

Mount Everest Cup 2024 – Ausschreibung

Maschseeordnung

Gemeldete Teams und Startreihenfolge:
Startzeit: 12:45 Uhr
Abstand 20 Sekunden

0. HKC21 OC6

Sportklasse:
1. Hölle Nord, Sterkrade
2. Blue Phoenix Hannover
3. HKC-Unitas
4. Underwater Dragons, Berne
5. Hannover All Sports Team

6. LimmerixX, 5-Bänker außer Konkurrenz

Fun-Klasse:
7. Blue Pipe, Minden
8. RSG Dragons
9. Battery Devils
10. Concordia Dragons
11. Pink Dragonistas
12. The Draxx
13. Biergermeister
14. RSG VIKINGS
15. Al ShiSharks

Aufräumen der Leineufer

Kanu-Touring News vom 28.01.2024

Sechs unverzagte Kanut*innen sorgten am Sonntag, 28. Januar 2024 für Sauberkeit entlang der Leineufer stromaufwärts, nachdem das wochenlange Hochwasser reichlich Kunststoffmüll in der Ufervegetation hinterlassen hat. Das ist bekanntlich weder Flora noch Fauna besonders zuträglich noch den Meeresbewohnern – und uns Menschen auch nicht …

Ordentliche Strömung nach der Schneeschmelze machte das Unterfangen zu einer durchaus sportlichen Angelegenheit, vor allem wenn es um das Anfahren von hinter Überhängen verkeilter Plastikfolie ging. Der Kaffee auf der Terrasse bei strahlendem Sonnenschein danach – ein Hochgenuss!

Jörg Büchler

Lister Eiskanalfahrt und Bezirksneujahrsanpaddeln auf dem Mittellandkanal

Kanu-Touring News vom 14.01.2024

Der Hannoversche Kanu-Club von 1921 wünscht seinen Mitgliedern und ihren Familien sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern ein frohes neues Jahr!

Sportlich steht das Jahr 2024 – auch für den HKC – im Zeichen der Olympischen Sommerspiele in Paris. Der erste Termin der Touring-Gruppe führte uns aber auf ein heimisches Gewässer, und auch von Sommer war nicht viel zu spüren. Am 6. Januar 2024 folgten Jörg B. und Volker der Einladung der Kanu-Gemeinschaft List zur ersten Lister Eiskanalfahrt auf dem Mittellandkanal, die gleichzeitig als Neujahrsanpaddeln des Kanubezirks Hannover ausgeschrieben war.

Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt wagten sich etwa 35 Kanutinnen und Kanuten auf das Wasser, zunächst bei leichtem Nieselregen, der im Verlauf der Tour in Schneeregen überging. Dem Spaß tat dies keinen Abbruch, von Zeit zu Zeit boten überholende oder entgegenkommende Binnenkähne Gelegenheit, den Umgang mit Wellen zu trainieren oder auf diesen zu surfen. Je nach Lust und Kondition gab es drei mögliche Wendepunkte, die Ehrgeizigsten machten noch einen Abstecher in den Misburger Hafen. Zurück im Bootshaus der KG List gab es zum Aufwärmen zwei leckere Eintöpfe, Glühwein und Punsch. Herzlichen Dank an alle Verantwortlichen für die gut organisierte Gemeinschaftsfahrt und den gelungenen Jahresauftakt!

Volker Ahlers

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