
Willkommen beim Hannoverschen Kanu-Club
Der Hannoversche Kanu-Club von 1921 e.V. ist einer der größten und bedeutendsten Traditionsvereine in seinem Bereich mit nationaler und internationaler Anerkennung. Eine große Geschichte, moderne und innovative Vereinsführung und nicht zuletzt die sportlichen Erfolge haben den HKC auf allen Ebenen wegweisend gemacht. Wir bieten unseren Mitgliedern ein hohes Maß an Qualität in allen Bereichen. Unser Clubgelände liegt an einem der schönsten und idyllischsten Plätze der Landeshauptstadt Hannover überhaupt, dem Maschsee.
News
(Ältere News findet ihr in den Menüs der einzelnen Abteilungen.)
12-Stunden-Rallye im HKC
Auch bei hochsommerlichen Temperaturen von mehr als 30°C purzelten bei der Traditionsveranstaltung der Touringabteilung des HKC die Rekorde: Marion Friebe vom Alpenverein Hildesheim paddelte 11 Runden = 88 Kilometer… und Andreas Rasch und Elvira Eggengoor aus Nordhorn brachten es auf jeweils 9 Runden = 72 Kilometer: Respekt und Hochachtung vor dieser Leistung! Auch Christoph May vom HKC ließ sich nicht lumpen und legte 8 Runden = 64 Kilometer auf dem SUP zurück – unglaublich! Insgesamt hatten wir 24 Teilnehmende mit 632 Kilometern zu verzeichnen.

Abseits dieser sportlichen Leistungen kam auch der gemütliche Aspekt nicht zu kurz, viele kurzweilige Gespräche fanden statt, zwischendurch wurde sich im Fluss erfrischt, der eine oder die andere kamen zu Besuch und schauten einfach mal vorbei bei Kaffee, Snacks oder Gegrilltem. Abends im Dämmerlicht mit noch wenigen Unentwegten wurden die hoch verdienten Urkunden überreicht und der Rest weggeräumt, sodass am nächsten Tag alles wieder klar war.
Kurzum wieder eine gelungene Veranstaltung durch die Mithilfe aller Beteiligten. Dank Euch dafür und bis zum nächsten Jahr, wenn es darum geht, Rekorde zu erreichen!
Jörg Büchler
Teufelsmoorrallye auf der Hamme und der Lesum am 25./ 26.04.2026
Wieder einmal zieht es uns in das Teufelsmoor nördlich von Bremen: Kerstin, Jörg, Petra und Jörg beziehen Quartier auf dem Zeltplatz des Camping Hammehafen. Da wir den Außenstart von Grohn aus anpeilen, stärken wir uns am Abend beim Griechen in Worpswede für den nächsten Tag.
Nach dem morgendlichen Umsetzen der Autos starten wir beim Ruderverein Osterholz-Scharmbeck, um spätestens an der Schleuse Ritterhude festzustellen, dass die Torfkahnschiffer der umliegenden Vereine gerade an diesem Tag ihre gemeinsame Saisoneröffnungsfahrt nach Bremen-Findorff in den Torfhafen unternehmen – großes Kino! Mindestens 20 prachtvolle, geschmückte Torfkähne unter Segeln besetzt mit traditionell gekleideten Schiffern und Frauen sammeln sich hinter der Schleuse, um gemeinsam über die Lesum, die Wümme und die Kanäle nach Bremen zu fahren.


Im Yachthafen Grohn kurz vor dem Einfluss der Lesum in die Unterweser bei Vegesack lassen wir die Boote nach 16 km liegen und kehren zum Campingplatz zurück. Mit Blick auf die untergehende Sonne über dem Teufelsmoor lassen wir es uns in der Hammehütte mit leckeren Fischgerichten schmecken.
Der nächste Morgen hat es in sich: Die Frontscheibe der Autos ist leicht gefroren – aber mit dem Start in Grohn erwärmt sich die Luft zusehends bis auf 16°C bei leichtem Schiebewind aus S. Mit auflaufendem Wasser geht es durch das Lesumsperrwerk wieder zur Ritterhuder Schleuse, wo diesmal jede Menge Ruderboote inklusive uns geschleust werden wollen. Auf der Hamme bis zur Teufelsmoorschleuse betört uns eine offene Moorlandschaft mit viel Weite, Himmel, Sonne und Ruhe, unterbrochen von Vogelgezwitscher und Muhen der Kühe auf den Weiden.
Nach insgesamt 39 km haben wir das Bootshaus des RV OSCH wieder erreicht und widmen uns mit Hingabe den lukullischen Angeboten, die die Vereinsmitglieder mal wieder aufgetischt haben.


Und dann folgt doch tatsächlich der unerwartete Höhepunkt: als zweitplatzierte Gruppe nach Kilometern bekommen wir ein Torfkahnmodell als Preis zuerkannt, auf das ich schon in den letzten Jahren scharf war, aber mir eigentlich schon abgeschminkt hatte! Ist das wahr? Große Freude bei uns allen! Bleibt nur die Frage, wo das Ding ausgestellt wird – bisher auf unserem Küchentisch … Vorschläge willkommen!
Jörg Büchler
Okerfrühlingsfahrt am 18.04.2026
Am 18. April machten sich Jörg B., Jörg S., Laura, Petra und Volker auf den Weg nach Börßum südlich von Wolfenbüttel, um an der Okerfrühlingsfahrt teilzunehmen. Jörgs Tipp, lieber PE- als GFK-Boote mitzunehmen, erwies sich gleich beim ersten Schwall mit leichter Grundberührung als nützlich. Im Laufe der Tour passierten wir etliche weitere Schwalle und auch zwei Wehre, die wir dank Bootsrutschen fahren konnten. Zwei Umtragen mit Möglichkeit zur Pause gab es aber auch.





Vorbei an Wolfenbüttel ging es nach 27 Kilometern zum Braunschweiger Kanu-Club, auf dessen weitläufigen, auf drei Seiten von der Oker umflossenen Gelände uns Suppe und Kuchen erwarteten. Bei der Rückfahrt bremste uns kurz vor dem Ziel in Hannover der Fanmarsch zum 130-jährigen Jubiläum eines ortansässigen Fußballvereins aus, aber das konnte uns die gute Laune nicht verderben.
Volker Ahlers
40. Sietländer Frühlingsfahrt auf der Emmelke und der Medem am 12.04.2026
Mit Eintreffen beim TSV Ihlienworth begrüßen wir Birgit, die langjährige Organisatorin der Frühlingsfahrt und bauen dann unsere Zelte auf. In der gemütlichen Bude des Vereins gibt’s dann noch ein leckeres Bier als Ankommensschluck, bevor es in die Horizontale geht.
Mit Brötchen vom Bäcker startet der Tag, bevor es bei frischen 12°C und W 4-6 um Ihlienworth auf die Emmelke geht, wo uns die erste Yogaübung unter einem tief stehenden Sieltor erwartet. Erwartungsgemäß wird das locker passiert bevor es an unzähligen Apfel- und Kirschenplantagen vorbei bis nach Wanna geht, wo wir umkehren. Nach 20 km auf träge fließendem Gewässer soll es reichen, um genug Hunger für das Menü des Gasthauses Rüsch zu haben, das auch zahlreich die Mitpaddlerinnen lockt.


Die Haupttour am Sonntag wird nach Eintreffen weiterer zahlreicher Kanutinnen umliegender Vereine um 09:00 Uhr gestartet und führt bei deutlich abgeschwächtem Wind über die Medem bis zum Hafen in Otterndorf. Nach kurzem Blick über den Deich auf die imposante Unterelbe geht es zurück nach Ihlienworth, wo uns nach 34 km ein phänomenales Kuchenbuffet erwartet.
Mit Sonne im Herzen, Booten auf dem Dach und Sietländer Honig im Gepäck geht es zurück in die Heimat….
Jörg Büchler
Kloatscheeten am Maschsee am 22.02.2026
Wasser von oben statt unter dem Kiel: Für den 22. Februar hatte Jörg Touringpaddler:innen, die im Winter nicht paddeln mögen (aber auch solche, die sich nicht abhalten lassen) zum Kloatscheeten eingeladen. In dieser emsländischen Disziplin geht es darum, in zwei Mannschaften den jeweils eigenen Kloat – eine Art Eishockeypuck aus Holz – durch fachkundiges Werfen möglichst weit voran zu bringen.


Für den Tag war kräftiger Dauerregen angekündigt, der dann auch planmäßig eintrat. Trotzdem hat sich niemand getraut abzusagen, so dass wir mit 14 Personen an den Start gingen. Die übliche Regeldiskussion bei solchen Sportarten haben wir uns erspart und stattdessen Jörg vertraut. Nach jeder Runde wurden neue Teams ausgelost. Irgendwann wurde deutlich, dass immer das Team gewinnt, in dem Karlheinz ist, so dass dieser am Ende konkurrenzlos zum Einzelsieger gekürt wurde. Gefeiert wurde dies anschließend mit Grünkohl im Canu.
Volker Ahlers (Fotos: Inga)
Immer wieder scharf auf Scharfenberg
Am 18.04. hat es mal wieder ge-RumS-t, die Rund um Scharfenberg Regatta stand auf dem Kalender. Julia, Chrissy, Jan, Marc und Heiko machten sich mit ZOLTAN auf den Weg zum Tegeler See in Reinickendorf bei Berlin. Komplettiert wurde das SixPack noch von „Matt Miller“ aus Uckermark, da andere HKC-Kandidaten verhindert waren oder zu spät ihre finale Zusage gaben.
Mit 5 Mixteams, 6 Openteams und einem Frauen-6er war das Feld ordentlich bestückt, und man war ehrgeizig, den Titel vom Vorjahr zu verteidigen. Die 6 km-Runde muss 3x umfahren werden und ist sehr schön um die Inseln im Tegeler See gelegt, anspruchsvoll für Steuerleute und spannend für die Paddler, wenn ein Baumstamm oder Poller 10cm am Ama vorbeizieht.
Der Start war topp, ZOLTAN war ganz vorn mit dabei. Allerdings hat es auch etwas gescheppert – was bei 12 Booten nebeneinander im Massenstart nicht ungewöhnlich ist. Aber es gab kein böses Blut und vor allem keine Schäden an Mensch und Material. Dennoch, so ein Anblick eines Ama auf dem Heck eines anderen Bootes ist schon kernig.
Die drei schnellsten Männerboote zogen langsam weg, doch der HKC blieb dran, zusammen mit dem anderen starken Mixed-Team aus Frankfurt. Aber nach ca. 3 km zeichnete sich ab, dass die Frankfurter mehr Bums im Boot hatten, und sie schoben sich sachte aber stetig trotz massiver Gegenwehr vorbei. Nicht überraschend, wenn man ehrlich ist, denn das Team trifft sich regelmäßig in der Konstellation und fährt überwiegend Outrigger mit Leistungsüberprüfung, wobei wir vom HKC eigentlich mehr Drachenboot-Spezialisten im Boot hatten.
Überraschenderweise machte das Männerteam Pollo auf Platz 3 dann in einer Wende der 1. Runde „das Tor sperrangelweit auf“ und ließ die Frankfurter innen vorbei. Damit hatte das SixPack dann erstmal einen neuen Gegner vor sich – wenn auch in der falschen Kategorie. Die Frankfurter machten sich auf, das Männerboot auf Platz 2 einzuholen, und das Sixpack battelte sich mit Pollo Seite an Seite fast bis zum Ende des Rennens. Als es „noch 1x Maschsee“ hieß, setze sich der HKC ab und beendete das Rennen als 2. in der Mix-Klasse und 4. insgesamt. Für eine neu zusammengesetzte Crew ein toller Erfolg, denn die Teams vom Gastgeber Borussia und der SCBG aus Grünau hatten deutlich mehr OC-Erfahrung im Boot.
Ergebnisse:

Fotos:



Mount Everest Cup 2026
Es ist wieder soweit, im April wird der diesjährige Mount Everest Cup am Samstag, 11.4. stattfinden. Angeboten werden die Klassen Sport und Fun im Standard-Drachenboot und bei entsprechendem Interesse auch eine OC6-Klasse.
Die Ausschreibung/Teilnahmebedingungen und auch die Maschseeordnung sind unter diesen Links zu finden:
Und hier geht es zur Anmeldung:
Nachmeldungen sind möglich, es sind noch Startplätze frei.

Gemeldete Teams:
Sportklasse:
LimmerixX
ProTeam Hameln
HKC21 All Sports Team Hannover
HKC21 Unitas
HKC21 Blue Phoenix Hannover
Funklasse:
Al ShiSharks
HKC21 Master
Paddelquäler Northeim
Die Hannoversche Länge
Biergermeister
OC6:
HKC Sixpack
Einladung zur Mitgliederversammlung am 06.02.2026
ALSTER ICE Race (30.11.2025) – und Finale der Nordic SUP League
Alster ICE Race 2025 – Saisonabschluss auf der Alster
Am 30. November 2025 richtete der Alster Canoe Club Hamburg (ACC) das Alster ICE Race 2025 aus – zugleich das letzte SUP-Rennen der Saison. Trotz des späten Termins zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite: blauer Himmel, rund 10 Grad und eine ordentliche Hamburger Brise sorgten für echte Rennbedingungen.
Insgesamt gingen rund 54 Stand-Up-Paddlerinnen und -Paddler auf die 10 Kilometer lange Strecke über die Alster. Die Strecke führte zunächst mit Gegenwind über die ersten fünf Kilometer bis zum traditionellen Wendepunkt am Tannenbaum auf der Binnenalster. Auf dem Rückweg erwarteten die Teilnehmenden dann Rückenwind und Welle, was für ein schnelles und spannendes Finish sorgte. Ergänzt wurde das Starterfeld durch 5 OC1-Paddler sowie 8 Funrace-Teilnehmende.
Starke Leistungen des HKC Hannover!
Der HKC von 1921 Hannover war mit fünf Athletinnen und Athleten in der Longdistance-Klasse vertreten und konnte hervorragende Ergebnisse erzielen:
Damen
Simone Ahrens
🥈 2. Platz Overall, 🥇 1. Platz Damen Master B
Katharina Kiecksee:
8. Platz Overall, 🥉 3. Platz Open Women
Efe Eribo:
10. Platz Overall, 5. Platz Master B
Herren
Torsten Ahrens:
12. Platz Overall, 🥈 2. Platz Master C
(mit Badeeinlage in der Alster 😉)
Arno Dörfler:
34. Platz Overall, 5. Platz Master C
Nordic SUP League – Gesamtwertung
Das Alster ICE Race war zugleich das 3. und letzte Rennen der Nordic SUP League Serie, bestehend aus:
• 7Towers SUP Race
• Maschsee SUP Cup
• Alster ICE Race
In der Gesamtwertung aller drei Rennen konnte sich Simone Ahrens einen starken 2. Platz sichern – nur geschlagen von der Berlinerin und dem Nachwuchstalent Laila Joyce Daskiran.
In der Ü50-Wertung holte Simone sogar den 1. Platz und krönte damit eine äußerst erfolgreiche Saison.
Ein gelungener Saisonabschluss auf der Alster mit sportlichen Top-Leistungen, fairen Bedingungen und bester Stimmung – wir freuen uns schon auf die nächste Saison!












SUP DM Flachwasser 2025 in Hanau / Kahl am Main (04.-05.10.2025)
Am ersten Oktober-Wochenende traf sich die deutsche SUP‑(Stand Up Paddling)‑Szene zur höchsten nationalen Meisterschaft im Flatwater. Ausgetragen wurde das sportliche Highlight von der SKG Hanau am malerischen Kahlsee bei Kahl am Main – eine perfekt geeignete Location für zwei Tage intensiven Wettkampf unter herausfordernden Bedingungen.
Trotz wechselhaftem Herbstwetter mit Sonne, Regen und Wind präsentierte sich die Veranstaltung nicht nur als sportliches Kräftemessen, sondern auch als echtes Gemeinschaftserlebnis für Paddler*innen aus dem gesamten Bundesgebiet.
Ablauf & Disziplinen
Samstag – Sprint & Tech-Race
Der erste Wettkampftag startete mit den Sprintläufen, in denen sich die Teilnehmenden durch spannende Qualifikationsrennen für die Finalläufe empfehlen mussten. Im Anschluss ging es direkt weiter mit dem Tech‑Race – einem anspruchsvollen Rundkurs über den halben See, angelehnt an das WM‑Format.
Dabei waren vor allem Wendetechnik, Gleichgewicht und taktisches Geschick gefragt – nicht jede*r kam trocken ins Ziel. Starker Wind und drehende Böen machten die technischen Anforderungen noch herausfordernder.
Sonntag – Langdistanz
Am Sonntag stand die Langdistanz auf dem Programm: etwa 11 Kilometer galt es für die Erwachsenen zu bewältigen, bei erneut teils stürmischen Bedingungen. Doch trotz Wind und Wellen meisterten die meisten Starterinnen und Starter die Strecke erfolgreich – ein Beweis für das starke Niveau im deutschen SUP‑Sport.
Aufgrund der Größe des Sees beinhaltete dieses Langstrecken-Rennen so einige Bojen-Turns… 30 um genau zu sein. Das verlangte den Teilnehmenden nicht nur physisch, sondern auch technisch alles ab – ständige Kurswechsel, enge Manöver und strategisches Paddeln waren entscheidend. Wer hier vorn dabei sein wollte, musste nicht nur Ausdauer, sondern auch präzises Boardhandling unter Beweis stellen.
HKC mit starker Leistung durch Julia Georgi
Für den HKC war Julia Georgi am Start – und vertrat unseren Verein mit großem Einsatz.
Im Sprint verpasste sie nur knapp den Einzug ins Finale – ein enges und stark besetztes Starterfeld ließ wenig Spielraum für Fehler.
Auf der Langdistanz zeigte sie jedoch, was in ihr steckt: In einem packenden Finish paddelte sie nahezu zeitgleich mit Anne De Boer ins Ziel und belegte damit Platz 4 in der Open Women‑Wertung – nur einen Hauch entfernt vom Podium.
In der Altersklasse Masters A Women hätte diese Leistung sogar für den 1. Platz gereicht. Leider kam diese Wertung wegen zu weniger Teilnehmerinnen nicht zustande.











Fotos von Andy Klotz.





