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  • Seekajaktour rund Møn (fast …) auf Ostsee und Stege Bugt, 04.–11.07.2026

    Kanu-Touring News vom 17.07.2026

    Bereits im vergangenen Jahr hatte Jörg eine Seekajaktour rund Møn in Dänemark angeboten, die aufgrund ungünstiger Wetterprognose aber kurzfristig abgesagt werden musste. In diesem Jahr wollten wir es noch einmal versuchen. Ein paar Tage vor der Tour waren wieder 5 bis 6 Bft für die ersten vier bis fünf Tage angesagt – über der Insel schien ein böser Fluch zu liegen. Jörg, Petra und Volker vom HKC sowie Anja und Norbert vom befreundeten Kanuverein Gützkow entschieden dennoch, die Reise anzutreten und vor Ort zu schauen, was geht.

    Nach Aufbau der Zelte am Møn Strandcamping in Ulvshale und Baden in der Ostsee wurde dann der Plan gefasst, am nächsten Tag streckenweise gegen den Wind, aber nah am schützenden Ufer nach Nyord zu paddeln. Für die gut 10 km brauchten wir bei 5 bis 6, in Böen 8 Bft viereinhalb Stunden. Belohnt wurden wir durch eine große Zeltwiese direkt am idyllischen Hafen, Kaffee und Kuchen bei herrlichem Sonnenschein und einem Abendspaziergang vorbei am einsamen Lotsenhäuschen.

    Weiter ging es mit kräftigem Schiebewind, aber stetig zunehmendem Nieselregen über die Stege Bugt nach Stege, dem Hauptort von Møn, wo wir bereits klitschnass die Kajaks auf Bootswagen zum Zeltplatz zogen. Da für den nächsten Tag nicht nur kräftiger Wind, sondern auch heftige Regenschauer angesagt waren, legten wir einen Hafentag ein, der uns ausreichend Zeit gab, das hübsche Städtchen und den trotz des Regens stattfindenden Loppemarked zu erkunden. Abends gönnten wir uns ein leckeres Essen mit lokalem Bier im schicken Det Gamle Bryghus.

    Ein kurzer Spaziergang zum Meer sagte uns am nächsten Morgen, dass wir angesichts der Schaumkronen einen weiteren Landtag einlegen sollten. Wir nutzten die Gelegenheit, die Boote per Auto wieder nach Ulvshale zu bringen, um von dort Richtung Osten Kurs auf die Kreidefelsen zu nehmen. So gelangten wir am Donnerstag bei deutlich ruhigerem Wetter nach Pomlerende, wo wir die Boote am Strand ließen und die Ausrüstung steile Stufen hinauf zum angeblich ältesten Campingplatz Dänemarks schleppten – einem Idyll mitten im Wald mit (gepflegten) Plumpsklos, fließend Wasser, Waschschüsseln und Außenduschen an der Steilküste mit Blick über das Meer bis nach Sjælland (Seeland) und Schweden.

    Am letzten Tag konnten wir dann endlich die Kreidefelsen von Møns Klint, für die die Insel bekannt ist, vom Wasser aus bewundern. Am Ziel in Klintholm Havn machten wir noch eine kurze Hafenrundfahrt zwischen Segelbooten und Windparkversorgern, um schließlich am Strand anzulanden. Anja und Norbert machten sich auf den Weg zur Fähre nach Rostock, während wir HKCler ob der längeren Reise noch eine Nacht auf einem Shelterplatz verbrachten und den lauen Sommerabend im Klap Hesten im Hafen ausklingen ließen.

    Rund Møn (im Wortsinn) haben wir es aufgrund des Wetters nicht ganz geschafft, dennoch war es eine tolle Tour – herzlichen Dank an alle Beteiligten!

    Volker Ahlers

  • 12-Stunden-Rallye im HKC

    Kanu-Touring News vom 26.06.2026

    Auch bei hochsommerlichen Temperaturen von mehr als 30°C purzelten bei der Traditionsveranstaltung der Touringabteilung des HKC die Rekorde: Marion Friebe vom Alpenverein Hildesheim paddelte 11 Runden = 88 Kilometer… und Andreas Rasch und Elvira Eggengoor aus Nordhorn brachten es auf jeweils 9 Runden = 72 Kilometer: Respekt und Hochachtung vor dieser Leistung! Auch Christoph May vom HKC ließ sich nicht lumpen und legte 8 Runden = 64 Kilometer auf dem SUP zurück – unglaublich! Insgesamt hatten wir 24 Teilnehmende mit 632 Kilometern zu verzeichnen.

    Abseits dieser sportlichen Leistungen kam auch der gemütliche Aspekt nicht zu kurz, viele kurzweilige Gespräche fanden statt, zwischendurch wurde sich im Fluss erfrischt, der eine oder die andere kamen zu Besuch und schauten einfach mal vorbei bei Kaffee, Snacks oder Gegrilltem. Abends im Dämmerlicht mit noch wenigen Unentwegten wurden die hoch verdienten Urkunden überreicht und der Rest weggeräumt, sodass am nächsten Tag alles wieder klar war.

    Kurzum wieder eine gelungene Veranstaltung durch die Mithilfe aller Beteiligten. Dank Euch dafür und bis zum nächsten Jahr, wenn es darum geht, Rekorde zu erreichen!

    Jörg Büchler

  • Teufelsmoorrallye auf der Hamme und der Lesum am 25./ 26.04.2026

    Kanu-Touring News vom 17.05.2026

    Wieder einmal zieht es uns in das Teufelsmoor nördlich von Bremen: Kerstin, Jörg, Petra und Jörg beziehen Quartier auf dem Zeltplatz des Camping Hammehafen. Da wir den Außenstart von Grohn aus anpeilen, stärken wir uns am Abend beim Griechen in Worpswede für den nächsten Tag.

    Nach dem morgendlichen Umsetzen der Autos starten wir beim Ruderverein Osterholz-Scharmbeck, um spätestens an der Schleuse Ritterhude festzustellen, dass die Torfkahnschiffer der umliegenden Vereine gerade an diesem Tag ihre gemeinsame Saisoneröffnungsfahrt nach Bremen-Findorff in den Torfhafen unternehmen – großes Kino! Mindestens 20 prachtvolle, geschmückte Torfkähne unter Segeln besetzt mit traditionell gekleideten Schiffern und Frauen sammeln sich hinter der Schleuse, um gemeinsam über die Lesum, die Wümme und die Kanäle nach Bremen zu fahren.

    Im Yachthafen Grohn kurz vor dem Einfluss der Lesum in die Unterweser bei Vegesack lassen wir die Boote nach 16 km liegen und kehren zum Campingplatz zurück. Mit Blick auf die untergehende Sonne über dem Teufelsmoor lassen wir es uns in der Hammehütte mit leckeren Fischgerichten schmecken.

    Der nächste Morgen hat es in sich: Die Frontscheibe der Autos ist leicht gefroren – aber mit dem Start in Grohn erwärmt sich die Luft zusehends bis auf 16°C bei leichtem Schiebewind aus S. Mit auflaufendem Wasser geht es durch das Lesumsperrwerk wieder zur Ritterhuder Schleuse, wo diesmal jede Menge Ruderboote inklusive uns geschleust werden wollen. Auf der Hamme bis zur Teufelsmoorschleuse betört uns eine offene Moorlandschaft mit viel Weite, Himmel, Sonne und Ruhe, unterbrochen von Vogelgezwitscher und Muhen der Kühe auf den Weiden.

    Nach insgesamt 39 km haben wir das Bootshaus des RV OSCH wieder erreicht und widmen uns mit Hingabe den lukullischen Angeboten, die die Vereinsmitglieder mal wieder aufgetischt haben.

    Und dann folgt doch tatsächlich der unerwartete Höhepunkt: als zweitplatzierte Gruppe nach Kilometern bekommen wir ein Torfkahnmodell als Preis zuerkannt, auf das ich schon in den letzten Jahren scharf war, aber mir eigentlich schon abgeschminkt hatte! Ist das wahr? Große Freude bei uns allen! Bleibt nur die Frage, wo das Ding ausgestellt wird – bisher auf unserem Küchentisch … Vorschläge willkommen!

    Jörg Büchler

  • Okerfrühlingsfahrt am 18.04.2026

    Am 18. April machten sich Jörg B., Jörg S., Laura, Petra und Volker auf den Weg nach Börßum südlich von Wolfenbüttel, um an der Okerfrühlingsfahrt teilzunehmen. Jörgs Tipp, lieber PE- als GFK-Boote mitzunehmen, erwies sich gleich beim ersten Schwall mit leichter Grundberührung als nützlich. Im Laufe der Tour passierten wir etliche weitere Schwalle und auch zwei Wehre, die wir dank Bootsrutschen fahren konnten. Zwei Umtragen mit Möglichkeit zur Pause gab es aber auch.

    Vorbei an Wolfenbüttel ging es nach 27 Kilometern zum Braunschweiger Kanu-Club, auf dessen weitläufigen, auf drei Seiten von der Oker umflossenen Gelände uns Suppe und Kuchen erwarteten. Bei der Rückfahrt bremste uns kurz vor dem Ziel in Hannover der Fanmarsch zum 130-jährigen Jubiläum eines ortansässigen Fußballvereins aus, aber das konnte uns die gute Laune nicht verderben.

    Volker Ahlers

  • 40. Sietländer Frühlingsfahrt auf der Emmelke und der Medem am 12.04.2026

    Mit Eintreffen beim TSV Ihlienworth begrüßen wir Birgit, die langjährige Organisatorin der Frühlingsfahrt und bauen dann unsere Zelte auf. In der gemütlichen Bude des Vereins gibt’s dann noch ein leckeres Bier als Ankommensschluck, bevor es in die Horizontale geht.

    Mit Brötchen vom Bäcker startet der Tag, bevor es bei frischen 12°C und W 4-6 um Ihlienworth auf die Emmelke geht, wo uns die erste Yogaübung unter einem tief stehenden Sieltor erwartet. Erwartungsgemäß wird das locker passiert bevor es an unzähligen Apfel- und Kirschenplantagen vorbei bis nach Wanna geht, wo wir umkehren. Nach 20 km auf träge fließendem Gewässer soll es reichen, um genug Hunger für das Menü des Gasthauses Rüsch zu haben, das auch zahlreich die Mitpaddlerinnen lockt.

    Die Haupttour am Sonntag wird nach Eintreffen weiterer zahlreicher Kanutinnen umliegender Vereine um 09:00 Uhr gestartet und führt bei deutlich abgeschwächtem Wind über die Medem bis zum Hafen in Otterndorf. Nach kurzem Blick über den Deich auf die imposante Unterelbe geht es zurück nach Ihlienworth, wo uns nach 34 km ein phänomenales Kuchenbuffet erwartet.

    Mit Sonne im Herzen, Booten auf dem Dach und Sietländer Honig im Gepäck geht es zurück in die Heimat….

    Jörg Büchler

  • Kloatscheeten am Maschsee am 22.02.2026

    Wasser von oben statt unter dem Kiel: Für den 22. Februar hatte Jörg Touringpaddler:innen, die im Winter nicht paddeln mögen (aber auch solche, die sich nicht abhalten lassen) zum Kloatscheeten eingeladen. In dieser emsländischen Disziplin geht es darum, in zwei Mannschaften den jeweils eigenen Kloat – eine Art Eishockeypuck aus Holz – durch fachkundiges Werfen möglichst weit voran zu bringen.

    Für den Tag war kräftiger Dauerregen angekündigt, der dann auch planmäßig eintrat. Trotzdem hat sich niemand getraut abzusagen, so dass wir mit 14 Personen an den Start gingen. Die übliche Regeldiskussion bei solchen Sportarten haben wir uns erspart und stattdessen Jörg vertraut. Nach jeder Runde wurden neue Teams ausgelost. Irgendwann wurde deutlich, dass immer das Team gewinnt, in dem Karlheinz ist, so dass dieser am Ende konkurrenzlos zum Einzelsieger gekürt wurde. Gefeiert wurde dies anschließend mit Grünkohl im Canu.

    Volker Ahlers (Fotos: Inga)

  • Einladung zur Mitgliederversammlung am 06.02.2026

  • Erst die Arbeit – dann das Vergnügen …

    Kanu-Touring News vom 27.03.2025

    „Frühjahrsputz und mehr“ stand am Samstag, 15. März auf der Agenda des Kanu-Touring des HKC21.

    Bei wenigen Plus-Graden arbeiten sich viele Vereinsmitglieder warm. Frisch gewienerte Vereinsboote fanden einen neuen Platz, Fenster erstrahlten in neuem Glanz, Dachrinnen wurden wieder ihrem eigentlichen Zweck zugeführt, Schwimmwesten unterzogen sich einer akribischen Reinigung und glänzen nun wie neu. Es wurde geschraubt, beschriftet, geschrubbt, poliert, gefegt und geharkt – und zur Belohnung durften sich dann alle auf einen wärmenden und köstlichen Eintopf stürzen. Ein herzliches Dankeschön an Ingolf!

    Und damit wären wie beim Thema „Vergnügen“: Bootstaufe! Alle zuständigen Gött*innen wurden von Jörg und Publikum angerufen, um das neue Boot und seine Partnerin vor „Ungemach, Unglück, Untiefen und Untergang“ zu bewahren. Und so nahmen Petra und ihr quietschgelber Skinner – mit seinen stolzen 5,60 Metern Länge – den „flüssigen Segen“ entgegen. Von nun an erobern Petra und ihr „LILLE ÆLLING I SNOR“ (Kleines Entlein an der Leine) nicht nur heimische Gewässer …

  • HKC belegt 2. Platz im Wandersportwettbewerb des Kanubezirks Hannover

    Kanu-Touring News vom 14.12.2024

    Mit 29549 gepaddelten Kilometern in der Saison 2024 (Oktober 2023 bis September 2024) hat der Hannoversche Kanu-Club von 1921 (HKC) den 2. Platz in der Vereinswertung des DKV-Wandersportwettbewerbs im Kanubezirk Hannover erzielt. Geschlagen geben mussten wir uns nur unserem Nachbarverein Paddel-Klub Hannover.

    Darüber hinaus wurden an HKC-Mitglieder zehn Wanderfahrabzeichen verliehen, darunter eines der Stufe Gold 25. Außerdem gingen der 3. Platz in der Kategorie Schülerinnen I (weiblich) sowie der 2. Platz Jugend I (männlich) an den HKC.

    Allen Geehrten herzlichen Glückwunsch und allen Aktiven herzlichen Dank und weiter so!

    Volker Ahlers

  • HKC unterstützt den Hannover Triathlon

    Auf eine durch Julia aus der Ocean Sports Abteilung weitergeleitete Anfrage von Eichels Event meldeten sich etwa 15 Mitglieder aus allen Abteilungen des HKC, um die Schwimmer und Schwimmerinnen beim Hannover Triathlon am 7. und 8. September 2024 zu unterstützen.

    Mit Kajaks, Canadiern, OCs und SUP-Boards sicherten wir die Strecke ab und passten auf, dass niemand in den Weiten des Maschsees verloren ging. Der ein oder andere krauelnde Schwimmer kam mangels Sicht nach vorn von der Strecke ab und musste behutsam zurück geleitet werden. Im Fall der Fälle hätten sich erschöpfte Personen an unseren Booten festhalten können, was aber nicht nötig war. So standen der Spaß und das Erleben der guten Stimmung des Großevents im Vordergrund.

    Volker Ahlers

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