• Ein olympische Sommer steht uns bevor

    Kanu-Rennsport News vom 26.06.2024

    Es ist offiziell: Wenn die Athleten im Wassersportstadion Vaires-sur-Marne um die Medaillen kämpfen, sind zwei HKC-Athleten mit am Start. Paulina’s Qualifikation stand nie zur Debatte, zusammen mit Jule Hake ist sie aktuell die deutsche Top-Athletin.

    Bei Jakob zeichnete sich leider nicht so früh ein passendes Bild ab. Er fuhr im letzten Jahr eine bärenstarke Saison, verletzte sich im Herbst jedoch schwer und musste sich zurück ins Boot kämpfen. Mit einer überragenden nationalen Qualifikation und zwei extrem starken Weltcup-Rennen unterstrich er seine letzte Saison und darf sich damit auch über seine erste Olympia-Teilnahme freuen.

    Quelle: DKV(https://www.kanu.de/Unser-Kanu-Rennsport-Team-fuer-Paris2024–88709.html)

    Ein großer Dank gebührt natürlich auch unserem Landestrainer Jan Francik, welcher täglich mit den Leistungssportlern trainiert und an ihrer Form feilt.

    Nun drücken wir den beiden ganz fest die Daumen und wünschen ihnen das Allerbeste. Allen reiselustigen HKClern wünsche ich viel Spaß in Paris und feuert unsere Sportler kräftig an.

  • Medaillenregen für HKC-Athleten bei Landesmeisterschaft 2024

    Kanu-Rennsport News vom 27.05.2024

    Die Regattastrecke in Limmer verwandelte sich am vergangenen Wochenende vom 11. – 12.05. in ein wahres Paradies für unsere Sportler. Bei den Landesmeisterschaften räumten die HKC-Athleten in nahezu allen Alters- und Leistungsklassen zahlreiche Titel ab.
    Für unsere Jüngsten war diese Regatta ein spannender Saisonauftakt in das neue Jahr. Viele ältere Sportler ab der Jugend befanden sich hingegen bereits mitten in der Saison und hatten bereits 2 Wettkämpfe in den Beinen. Nach der internationalen Frühlingsregatta in Essen vor 2 Wochen und der Brandenburger Regatta am vorherigen Wochenende, ist die Landesmeisterschaft bereits die dritte Regatta hintereinander!
    Perfekte Bedingungen mit strahlendem Sonnenschein und ruhigem Gewässer ermöglichten es unserem Team, ihre Leistungsfähigkeit voll auszuspielen. Über die Sprintdistanzen von 200, 500 und 1000 Metern sowie die Langstrecken über 2000 oder 5000 Meter lieferten die Sportler eine vielversprechende Leistung ab. Unsere Vereinspaddler überzeugten sowohl in den Einer- als auch in den Mannschaftsbootklassen und sammelten eine beeindruckende Medaillenausbeute.
    Regatten sind nur für Leistungssportler? Von wegen!
    Das bewies neben unserem Trainerteam vor allem einer unserer ehemaligen Kanadierfahrer. Nach langer Pause ging unser Präsident Alexander Holmes selber über die 200m im Kanadier an den Start. Mit langsamen aber gezielten Schlägen fuhr er mit jubelndem Publikum über die Ziellinie und sorgte für massig Stimmung an Land.
    Ein wahres Highlight dieser Landesmeisterschaft und sicherlich ein Vorbild für seine beiden Jungs.
    Nach dieser erlebnisreichen Landesmeisterschaft beginnen bereits für einige unserer Sportler die Vorbereitungen für die Norddeutsche Meisterschaft. Doch auch auf die kommende Regatta in Preetz blicken wir mit Zuversicht.
    Einen Glückwunsch an alle Sportler!

    Fotos (im Querformat) von Jan Steuer

  • Brandenburg 2024 – Internationaler Saisonstart an der Havel

    Vom 03.05. bis zum 05.05. fand in Brandenburg an der Havel die jährliche internationale
    Frühjahrsregatta, auf dem Beetzsee statt. Neun Sportler aus dem HKC stellten sich der großen
    Konkurrenz von über 800 Sportlern.
    Brandenburg zeigte sich von seiner besten Seite und unsere Sportler konnten sich am Freitag, bei
    strahlendem Sonnenschein, für die Zwischenläufe am Samstag qualifizieren.
    Am Samstag Vormittag konnten sich Lasma Blauberga und Hannah Piekenhain (KCL) im K2
    gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und sicherten sich einen Platz im A-Finale.
    Nachmittags folgte die Langstrecke, zu der sich alle Sportler an den Start trauten.
    Unsere Schüler Florian Klämbt und Claas Lisdat mussten über die 2000m an den Start und
    erreichten nach einem intensiven Rennen die Top 10 und den 60 Startern in ihrer Altersklasse.
    Über die gleiche Strecke gingen auch Lama Blauberga, und Antonia Lovermann ins Rennen.
    Antonia erkämpfte sich einen guten Platz im Mittelfeld und Lasma konnte sich unter die Top 5
    kämpfen.
    Bei der männlichen Jugend mussten sich Finn Evertz, Ryan Evertz und Anton Skilarenko, 62
    Konkurrenten über die 5000m Distanz stellen. Nach einem stark umkämpften Rennen konnten
    sich die drei Jungs in ihrem überdurchschnittlich starkem Jahrgang durchsetzen und sich im
    oberen Drittel eine Platzierung ergattern.
    Nelson Wasilewski erkämpfte sich den fünften Platz bei den Herren Junioren und Anna Marit
    Blunk fuhr nach starker Leistung auf Treppchen und sicherte sich den dritten Platz.
    Die Finals am Sonntag gingen für den HKC mit den Rennen der Herren Junioren in Kajak Zweier
    los. Hier konnte sich Nelson Wasilewski mit seinem Zweier Partner Henri Lahne (KCL) den
    sechsten Platz sichern.
    Darauf folgen die Rennen der Kanadier Herren. Hier erreichte Armands Blaubergs über die 500m
    die Bronze und über 200m die Silber Medaille.
    Hannah Piekenhain (KCL) und Lasma Blauberga erzielten im Finale über 500m im K2 den vierten
    Platz.
    Im K4 zusammen mit Paula Wiebe (WSV) und Madita Budimir (KCL) mussten sich die vier Mädels
    nach kleinen Unstimmigkeiten im Rennen geschlagen geben und erreichten einen fünften Platz.
    Zum Abschluss der Regatta erzielte Anna Blunk über die 1000m eine Bronze Medaille bei den
    Damen LK.
    Wir gratulieren allen Sportlern zu diesen Leistungen und freuen uns auf die Saison.

    Fotos von Jan Steuer

  • Noch zwei Wettkämpfe bis Paris….

    Kanu-Rennsport News vom 14.05.2024

    … und der erste war dieses Wochenende in Szeged in Ungarn. Auf dem ersten Kanu-Weltcup in diesem Jahr waren unseren beiden Top-Athleten wieder im Einsatz.
    Für Paulina stand ein Einsatz im DKV-Paradeboot, dem K4, auf dem Programm. Mit der neu zusammengesetzten Besatzung Jule Hake (Lünen), Paulina Jagsch (Berlin), Sarah Brüßler (Karlsruhe) ging es auf die 500 Meter. Den Vorlauf konnten die vier ohne Probleme mit 2 Sekunden Vorsprung gewinnen. Der Finallauf lief ebenso souverän. Das deutsche Boot setzte sich nach gut 200 Meter an die Spitze des Feldes und fuhr das Rennen von dieser Position bis ins Zeil. Mit diesem ersten Platz ist ein erster Fingerzeig Richtung Paris gelegt.
    Das Rennen zum Nachschauen: https://www.youtube.com/watch?v=qamlb2F_aI0

    Pauline, Paulina, Jule, Sarah

    Jakob durfte wieder im K1 über die 1000 Meter an den Start gehen. In seinen Vorlauf fuhr Jakob ohne Problem in das Halbfinale. Hier wartete mit Adam Varga aus Ungarn auch der erste Weltklassefahrer, welchem Jakob sich knapp geschlagen geben musste. Der zweite Platz reichte aber für das A-Finale. Dies war mit den aktuell besten 1000 Meter-Fahrern besetzt. In einem starken Rennen ging Jakob am Ende ein wenig die Luft aus, wodurch ein dennoch sehr starker 5. Platz zu Buche steht. Leider hält sich der DKV noch offen, welche männlichen Athleten mit zu den Olympischen Spielen fahren.
    Jakobs Finallauf zum Nachschauen: https://www.youtube.com/watch?v=K2vY16In-40

    Wir drücken Jakob und Paulina weiter die Daumen, in zwei Wochen steht der nächste Weltcup an. Danach sollte abzusehen sein, ob Jakob auch seine Tasche für Paris packen darf.

  • Der Start in das Olympische Jahr

    Kanu-Rennsport News vom 27.04.2024

    Der Start der Regattasaison bildet für unsere Leistungssportler immer die nationale Qualifikation. Bei der 1. nationalen Quali am ersten Aprilwochenende gingen gleich 4 HKC-Sportler auf die Jagd nach den begehrten DKV-Kaderplätzen.

    Für Jakob und Jan Ole standen jeweils 250, 500 und 1000 Meter auf dem Programm.  Beide fühlen sich auf den längeren Strecken deutlich wohler, das konnte man auch sehr gut in den Ergebnissen erkennen. Reichte es auf 250 Meter nur für das B- (Jakob) und C-Finale (Jan Ole), sah es bei den 500 Metern schon besser aus. Beide fuhren ins B-Finale, Jakob konnte sich hier den Sieg sichern. Das beste Ergebnis war auf den 1000 Metern zu erwarten und so kam es auch, Jakob konnte sich hier mit 1,5 Sekunden Vorsprung den Sieg im A-Finale sichern. Jan Ole musste sich im B-Finale nur drei Olympia-Siegern geschlagen geben und landete auf einem sehr guten 4. Platz.

    Für Paulina ging es über 250 und zweimal 500 Meter an den Start. Auf beiden Strecken gehört sie zu den Top-Fahrerinnen des DKV. So sahen auch die Ergebnisse aus, dreimal 3. Platz. Auf 250 Meter ging es mit einem Wimpernschlag in der Reihenfolge Lena Röhlings (Berlin), Jule Hake (Lünen) und Paulina ins Ziel. Beide 500 Meter-Rennen führten zum selben Endergebnis: Pauline Jagsch aus Berlin gewann vor Jule Hake und unserer Paulina.

    Als vierter HKC-Sportler war Nelson an den Start gegangen. Für ihn war es die erste nationale Qualifikation seiner Karriere. Auf den 250 Metern erreichte er im C-Finale einen guten 5. Platz. Das zweite Rennen für die Junioren waren die 2000 Meter, hier erreichte Nelson das Ziel als 30ter. Zwei Wochen später stand dann die 2. nationale Qualifikation auf dem Programm. Während sich Paulina und Jakob für die folgenden Weltcup-Einsätze vorbereiteten, fuhr Ole um seinen Platz im U23-Kader. Auf dem Plan standen zweimal die 500 Meter. Bei ersten 500 Meter-Wettkampf paddelte sich Ole auf den 6. Platz im B-Finale. Beim zweiten Wettkampf stand am Ende ein 2. Platz im C-Finale zu Buche. In der Addition beider Qualifikationen sicherte sich Ole seinen Platz im U23-Kader und darf damit auf einen Einsatz bei den U23 & Junioren Europa- und Weltmeisterschaften hoffen.

  • Die HKC-Sportler schließen die Saison auf der ersten Verdener Regatta mit Medaillenregen ab

    Am Wochenende konnten sich unsere Sportler auf der Herbstabschlussregatta in Verden beweisen. Mit 27 gemeldeten Sportlern war der HKC die größte Mannschaft der Regatta und konnte sich in zahlreichen Rennen durchsetzen.

    Die 144 Teilnehmer aus 11 Vereinen fuhren über 100m, 200m und je nach Altersklasse über die 1000m, 2000m oder 4000m Langstrecke. Außerdem gab es am Samstag ein Überraschungsrennen, die Staffel. Alle Teilnehmer wurden durch Losungen in Teams aus fünf oder sechs Personen eingeteilt. Hier konnten sich alle HKC Sportler von ihrer besten Seite zeigen und eine Medaille mit nach Hause nehmen.

    Eröffnet wurde die Regatta durch David Otte, Jordy Simon Malherbe und Kjell Felchsig mit den Vorläufen der Herren LK über 200m. Ersterer konnte Rang zwei im Finale erreichen.

    Claas Lisdat, Nelson Wasilewski, Ryan Evertz, Florian Klämbt, Hannah Pikenhain, Lasma Blauberga und Anna Marit Blunck nahmen nicht nur an den Rennen ihrer Altersklasse teil, sondern konnten sich auch bei den Älteren auf die vorderen Ränge paddeln. Die drei Letzteren erfuhren zusammen mit Vereinskollegin Isabel Bautista Barroso trotz des großen Altersunterschiedes den ersten Platz im K4 der Damen LK.

    Ein besonderes Highlight waren die KO-Rennen der Damen und Herren Leistungsklasse im K1. Die Halbfinalläufe der Herren und die Endläufe fanden nach der Siegerehrung am Samstagabend im Dunkeln statt. Die Strecke wurde mit Strahlern beleuchtet und die Sportler mit Knicklichtern in unterschiedlichen Farben ausgestattet, was für eine einzigartige Atmosphäre sorgte. Jordy Malherbe qualifizierte sich für den B-Endlauf der Herren, welchen er für sich entscheiden konnte und somit den dritten Platz belegte. Mannschaftskollege David Otte erzielte im A-Finale in einem engen Rennen die Silbermedaille. Im A-Endlauf der Damen startete Anna Marit Blunck und erpaddelte in einem Kopf-an-Kopf-Rennen den zweiten Platz.

    Die letzten Langstreckenrennen der Saison konnten trotz der ungewohnten Strömung auch von unseren jüngsten Sportlern erfolgreich beendet werden. Wim Homes fuhr auf den ersten Platz. Auch Ben Böcker meisterte im selben Rennen die 1000m mit Bravour und holte sich die Silbermedaille ab. 

    Mit zahlreichen beeindruckenden Ergebnissen schließen wir die Saison 2023 ab. Zu dieser Leistung gratulieren wir allen Sportlern und Trainern und danken allen Unterstützern dieser erfolgsgekrönten Saison! Wir freuen uns auf ein gutes Wintertraining und eine noch erfolgreichere Saison 2024.

  • Krönender Saisonabschluss bei der Herbstregatta in Hann. Münden

    Junge Talente des HKC glänzen auf dem Wasser

    Am vergangenen Wochenende zeigte die Jugend unseres Rennsportes bei der alljährlichen Herbstregatta in Hann. Münden erneut ihre Stärke. Insgesamt nahmen 20 unserer Athlet:innen an dem Wettkampf auf der Fulda teil und hinterließen einen guten Eindruck auf und neben dem Wasser.

    In mehr als 100 Rennen konnten sich unsere Jüngsten gegen knapp 150 Gegenmeldungen durchsetzen und ihr Können unter Beweis stellen. Sie fuhren über die 100m, 200m und 2000m Distanz in verschiedenen Bootsklassen zu zahlreichen Titeln und machten den HKC zu einem der dominantesten Vereine des Wettkampfes.

    Den Auftakt der Regatta machte unser Schüler C-Fahrer Wim Homes, der sich Samstagmittag über die 200m im K1 beweisen musste und den ersten Platz einfuhr. Nach diesem gelungenen Start folgten die spannenden Rennen unserer Sportler:innen im 3-Minuten-Takt. Im K2 der Jugend konnten unsere Fahrer:innen in der Besetzung Frieda Bartels/Janne Reichelt , Ryan/ Finn Evertz und Hannah Piekenhain/Lasma Blauberga als Schüler A-Fahrer hochstarten und die älteren Fahrer aufmischen. Letztere erreichten den 2. Platz, während die anderen beiden auf Platz 3 fuhren. Ein Rennen das ebenfalls herausstach war der K1 der weiblichen Schülerinnen, in welchem 5 der 6 Sportlerinnen aus unserem Verein kamen und sich ein vereinsinternes Wettrennen lieferten. Ebenfalls dominant zeigte sich Nelson Wasilewski, welcher am Samstag beide seiner Einer gewinnen konnte.

    Unsere Schüler B-Fahrer Florian Klämbt und Claas Lisdat fuhren in einem knappen Rennen vor ihren Kollegen Fred Homes und Rasmus Bohn ebenfalls aufs Treppchen und konnten sich zusammen im K2 den Sieg sichern.

    Die aber wohl größte Siegerbilanz des Wochendes hatten unsere K4. Von Schüler C bis hin zur Leistungsklasse wurden zahlreiche Siege und 2. Plätze eingesammelt, die die Dominanz unserer Mannschaftsboote unter Beweis stellten. Die Highlights dieser Regatta erwarteten uns aber erst zum Ende der Regatta. Neben aufregenden Mixed Rennen gab es ein spontanes Rennen, welches als Überraschung eingeführt wurde. Nachdem unsere K4 LK Mixed Boote in der Besetzung Max Langenhagen/Kjell Flechsig/Lasma Blauberga/Hannah Piekenhain und David Otte/Jordy Malherbe/Isabel Bautista Barroso/Paula Franklin (MKC) sowie Laura Magnus (welche dem MKC geliehen wurde) ihr Rennen absolviert hatten, folgte ein zweites Rennen. Nur dieses Mal ohne Paddel!

    Mit kräftigen Armzügen und guter Balance schaffte es das Boot von Max als Einziges ohne Kenterung über die Ziellinie und sicherte sich somit den Sieg vor ihren Vereinskolleg:innen, welche das Rennen zuvor gewannen.

    Mit dieser herausragenden Leistung fahren wir guten Gewissens nach Hause und bereiten uns für den nächsten und letzten Wettkampf dieser Saison vor. Während einige unserer HKC Sportler mit dem LKV vom 21.09 – 24.09 nach Poznan, Polen fahren, trainieren die anderen fleißig auf die Regatta in Verden in der darauffolgenden Woche hin. Wir gratulieren allen Sportler:innen zu dieser Glanzleistung und freuen uns auf die kommenden Wettkämpfe.

  • Saisonhöhepunkt mit besonderer Atmosphäre

    Vom 29.08. bis zum 03.09.2023 fand für unsere Rennsportler:innen die Deutsche Meisterschaft in Köln auf dem Fühlinger See statt. Eine Gruppe aus 6 Jugendfahrer:innen, 3 Landeskaderathlet:innen und 2 unserer Spitzensportler:innen fuhren nach Köln um den HKC dort zu vertreten. Paulina Paszek und Jakob Thordsen waren nach erfolgreicher Heim WM bereits im wohlverdienten Urlaub.

    Am Dienstagmorgen starteten unser Schüler:innen im Kanumehrkampf, um ihr Können zu beweisen. Frieda Bartels qualifizierte sich nach ihren Ergebnissen für das D-Finale und erreichte in der Gesamtwertung den 32. Platz. Lasma Blauberga und Hannah Piekenhain kamen beide ins B-Finale und erzielten einen starken 15. und 10. Platz. Anton Skliarenko und Ryan Evertz qualifizierten sich für das D-Finale und beendeten den KMK mit Platz 35 und 33. Finn Evertz qualifizierte sich nach einem starken Lauf für das C-Finale und erreichte Platz 25. „Es können alle überaus zufrieden mit diesen Ergebnissen sein. Sie haben sich super präsentiert“, lobte Jugendtrainer Kjell Flechsig.

    Auch unsere Leistungssportler:innen stiegen bereits Dienstagmittag ins Turnier ein. Anna Blunck konnte sich über die 500m gegen ihre starke Konkurrenz durchsetzen und erreichte das B-Finale am Freitag. Dort erkämpfte sie sich einen 6. Platz. Zusammen mit seinem Zweierpartner Lasse Hermanussen (KC Limmer) erkämpfte sich Nelson Wasilewski über die Langstrecke (5000m) den 3. Platz. Auch Jordy Malherbe traute sich über die Langstrecke an den Start und erreichte mit einer Zeit von 22:17 min als 14. das Ziel. Nach langer Verletzungspause konnte Isabel Bautista Barroso endlich ihr Comeback feiern. Sie fuhr sowohl über die 200m als auch über die 1000m ins A-Finale und konnte die Konkurrenz aufmischen. Für eine Medaille reichte es am Ende leider nicht, dennoch lässt Isabels Leistung viel Hoffnung für die kommende Saison über. Auf den 200m sicherte sich David Otte zusammen mit seinem Zweierpartner David Appelhans (KC Limmer) das A-Finale. Nach einem spannenden und sehr knappen Rennen mussten sie sich am Ende mit dem 4. Platz geschlagen geben. Unser U23 Weltmeister Jan Ole Prager meldete verletzungsbedingt alle Einsätze im Kajak Einer ab und fokussierte sich auf den K2 über 1000m mit David Appelhans. Die beiden konnten sich gegen die Top-Konkurrenz Deutschlands durchsetzen und belohnten sich am Ende mit einer Bronzemedaille. Als letztes A-Finale folgte das Rennen im K4 der Herren Leistungsklasse mit Jan Ole Prager, David Otte, David Appelhans und Anton Budimir (KC Limmer). Gemeinsam erpaddelten sie einen knappen 4. Platz. Trotz der Frustration um die knapp verpassten Treppchen, können alle Sportler:innen auf ein erfolgreiches Wochenende zurückblicken.

    Wir gratulieren allen Sportler:innen zu diesen tollen Erfolgen, wünschen eine gute Erholung und freuen uns auf die nächste Saison. Die Jugendgruppe bereitet sich nun auf die Jahresabschlussregatten in Hannoversch Münden und Verden an der Aller vor, bevor es in die verdiente Saisonpause geht.

  • Olympia, wir kommen!

    Kanu-Rennsport News vom 03.09.2023

    Am vergangenen Wochenende war es soweit, das Highlight des Jahres stand an: die Weltmeisterschaft zuhause in Duisburg. Natürlich waren Paulina und Jakob mit am Start – und wie. Hauptziel war es, die Boote für Olympia zu qualifizieren, um entsprechend Plätze in der Mannschaft zu schaffen. Vorweggenommen: Das wurde bravourös geschafft. Aber bei einer Heim-WM geht es natürlich am Ende auch um die Plätze ganz oben.

    Für Paulina, die mit Jule Hake im Zweier an den Start ging, ging es auf zwei Strecken um die Medaillen. Auf den olympischen 500 Metern und auf der 200 Meter Sprintstrecke. Den Vorlauf gewannen die beiden souverän und sparten sich damit den Zwischenlauf. Im Finale ging es dann am Freitag deutlich enger zu. Am Ende mussten sich die beiden den Polinnen geschlagen geben, so dass sie sich Vizeweltmeisterinnen nennen dürfen.
    Finale zum Nachgucken (ab 18:00)

    Ähnlich souverän gingen die beiden auch die 500 Meter an. Ohne größere Probleme konnten sie den Vor- und Zwischenlauf überstehen und qualifizierten sich somit für das Finale. Das stand leider unter keinem guten Stern. Paulina hatte in der Nacht vor dem Finale mit einem Infekt zu kämpfen. Es stand im Raum, den Start abzusagen, aber sie kämpfte sich durch. Am Ende kam das deutsche Boot als drittes über die Ziellinie, hinter den Polinnen und den Überraschungsweltmeisterinnen Dänemark. Für Olympia reichte das allemal und nächstes Jahr werden die beiden ganz sicherlich Gold angreifen.
    Finale zum Nachgucken (ab 1:08:00)

    Für Jakob begann die WM am Mittwoch, als er abends seinen Vorlauf ohne Probleme gewinnen konnte. Auch seinen Halbfinallauf am Donnerstag gewann er, somit stand einem spannenden Finale am Samstag nichts mehr im Wege. Die Konkurrenz erwischte einen besseren Start und war schnell eine Bootslänge voraus, aber für Jakob waren die zweiten 500 Meter wichtig. Jakob schob sich Stück für Stück an die Konkurrenz heran, flog an dem Australier vorbei und schaffte es auch fast noch, den Ungarn von Platz zwei zu verdrängen. Das Jakob mit diesem dritten Platz sehr zufrieden war, konnte man im Sportschau Mikrofon entnehmen. Auf die Frage, wie er reagiert hätte, hätte man ihm morgens gesagt: „Du gewinnst ’ne Bronzemedaille?“ – „Dem hätte ich einen Vogel gezeigt.“
    Finale zum Nachgucken (ab 38:00)

    Von dieser Stelle möchten wir natürlich beiden HKC Athlet:innen zu ihren überragenden Leistungen gratulieren, das macht Lust auf mehr. Neben den beiden waren aber auch andere HKC‘ler in Duisburg: Unser Nachwuchstrainer Kjell Flechsig war mit einer Gruppe von Kindern und Jugendlichen zum Zuschauen zur WM gefahren.

  • EM und WM als Belohnung für die starke Quali

    Kanu-Rennsport News vom 11.08.2023

    Durch eine starke 2. Nationale Quali Ende April hat sich Jan Ole Prager einen Platz im U23-Kader gesichert. Dadurch standen für ihn dieses Jahr zwei Internationale Wettkämpfe an: die Junioren und U23 Welt- und Europameisterschaften.

    Zuerst stand die U23 WM in Auronzo (Italien) auf dem Programm. Dort hatten die Bundestrainer Jan Ole für K2 auf 1000 Meter eingeplant. Mit Tobias Hammer aus Dresden ging Ole an den Start. Den Vorlauf gewann das Boot, womit sie sich für das Finale ohne Probleme qualifizierten. In diesem war der Plan klar ersichtlich, die zweiten 500 Meter werden die entscheidenden, und so schoben sie sich Stück für Stück an die Konkurrenz ran und dann vorbei. Im Ziel hatten sie dann eineinhalb Längen Vorsprung und konnten sich somit den WM-Titel sichern. Wer das Rennen nachgucken möchte: https://www.youtube.com/watch?v=XgNH1dajXxo&feature=youtu.be

    Bei der EM in Montemor o Velcho (Portugal) war für Ole dann ein Einsatz im K1 über die 500 Meter vorgesehen. Für ihn bedeutet das auch den ersten Einsatz im K1 auf einer Internationalen Regatta. Über einen zweiten Platz im Vorlauf und Halbfinale, sicherte Ole sein Final-Ticket. Dort musste er sich leider als Viertplatzierter mit der Holzmedaille begnügen. Im Ziel fehlten ihm 0,4 Sekunden zum Podium.

    Aktuell bereitet sich Ole mit den anderen LKV-Athleten auf die Deutschen Meisterschaften in Köln vor.

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