Wind, Spannung und starke Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften
Die SUP Alps Trophy 2026 am Lago di Alpi hatte alles zu bieten, was den Stand Up Paddle-Rennsport so besonders macht: jede Menge Action auf dem Wasser, anspruchsvolle Bedingungen und eine starke Community. Mit rund 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehörte die Veranstaltung außerdem zu den größten Deutschen SUP-Meisterschaften der vergangenen Jahre.
Der Wind bestimmte das Geschehen während des gesamten Rennwochenendes. Schon im Sprint am Samstag mussten sich die Athletinnen und Athleten auf schwierige Wasserstarts und ständig wechselnde Bedingungen einstellen. Das neue Sprintformat sorgte zusätzlich für jede Menge Spannung – viele Entscheidungen fielen erst in den letzten Läufen.
Auch im Technical Race war volles Können gefragt. Enge Bojenmanöver, schnelle Richtungswechsel und anspruchsvolle Kursabschnitte verlangten den Fahrerinnen und Fahrern technisch alles ab. Dank der publikumsnahen Streckenführung rund um den Lago di Alpi konnten die Zuschauer das Renngeschehen aus nächster Nähe verfolgen.
Am Sonntag wartete schließlich die rund zehn Kilometer lange Long Distance auf das Starterfeld – und der Wind legte noch einmal eine Schippe drauf. Mit jeder Rennrunde wurden die Bedingungen anspruchsvoller und brachten selbst erfahrene Paddler ordentlich ins Schwitzen.
Vor allem an den Wendebojen sowie auf den Downwind- und Kreuzkursen war volle Konzentration gefragt. Die Langdistanz entwickelte sich zu einem echten Härtetest, bei dem nicht nur Kraft und Ausdauer zählten. Wer am Ende vorne liegen wollte, brauchte auch das richtige Material, eine clevere Renntaktik und starke Nerven.
Neben den spannenden Rennen blieb vor allem die besondere Atmosphäre in Erinnerung. Trotz der anspruchsvollen Bedingungen war der Zusammenhalt innerhalb der SUP-Community überall spürbar. Ob auf dem Wasser oder an Land – die gegenseitige Unterstützung und der respektvolle Umgang miteinander machten die SUP Alps Trophy 2026 einmal mehr zu mehr als nur einer Deutschen Meisterschaft. Für viele war das Wochenende vor allem ein Wiedersehen mit der deutschen SUP-Szene und ein gemeinsames Erlebnis, das weit über die Rennen hinausging.
Auch der HKC war bei den Deutschen Meisterschaften vertreten: Katharina, Efe und Julia gingen in ihren jeweiligen Altersklassen an den Start und erreichten folgende Platzierungen:
Sprint Masters A (40+)
1. Platz Julia Georgi
Tech Race Masters A (40+)
1. Platz Julia Georgi
Langstrecke Masters A (40+)
1. Platz Julia Georgi (Platz 4 total)
Sprint Masters B (50+)
4. Platz Efe Eribo
Impressionen der Veranstaltung:





















Fotos von Alexander Stertzig





