Bilder für die Slideshow sollten 1200-1600 Pixel breit und 800-1200 Pixel hoch sein. Die Slideshow wird immer dann gezeigt, wenn kein Hintergrundbild für eine Seite festgelegt wurde.
Nach Silber und Bronze für Paulina Paszek und Team in den vergangenen Tagen ging es am heutigen Sonnabend für den zweiten HKC-Olympioniken Jakob Thordsen im K1 (Kajak-Einer) über 1000 Meter um eine mögliche Medaille. Im Halbfinale sicherte er sich als Dritter einen Startplatz im Finale. Dort musste er sich dann jedoch der starken Konkurrenz geschlagen geben und kam als Achter ins Ziel.
Vor dem Hintergrund, dass Jakob noch im vergangenen Jahr eine längere Verletzungspause einlegen musste, ist der 8. Platz bei Olympia eine hervorragende Leistung, zu der wir herzlich gratulieren! Jakob und Paulina, wir sind stolz auf euch!
Die HKC-Rennkanutin Paulina Paszek hat bei den Olympischen Spielen in Paris gemeinsam mit ihrem Team überragende Leistungen gezeigt. Nach souveränen Vorläufen und dem K2-Halbfinale gewann sie in zwei äußerst spannenden Finalläufen am Donnerstag Silber im K4 (Kajak-Vierer) und am heutigen Freitag Bronze im K2 (Kajak-Zweier), jeweils über 500 Meter. Angefeuert wurden die Damen, deren mitreißende Begeisterung und Freude in den Live-Streams zu erleben waren, auch von mehreren HKC-Mitgliedern, die im Wassersportstadion Vaires-sur-Marne vor Ort sind und später aus erster Hand berichten können.
Wir gratulieren Paulina und ihren Teamkolleginnen Jule Hake (im K2 und K4) sowie Pauline Jagsch und Sarah Brüßler (im K4) zu diesen großartigen Erfolgen! Ein Glückwunsch geht natürlich auch an die Kajak-Herren, die im K4 und K2 zweimal Gold gewonnen haben.
Nun heißt es Daumen drücken für den zweiten HKC-Olympioniken Jakob Thordsen, der nach einem ebenfalls souveränen Vorlauf am morgigen Sonnabend zunächst im Halbfinale und anschließend im möglichen Finale im K1 (Kajak-Einer) über 1000 Meter antritt.
Am Wochenende vom 20. – 21. Juli ging es für die HKCler Christoph und Julia zum Alperstedter See (Alpi) für den Stop der SUP Alps Trophy dort. Auf dem Programm standen für Samstag ein Longdistance Race und für Sonntag ein Tech Race. Bei 31 Grad und null Wind hieß es beim Longdistance Race 4x Runden auf dem See zu drehen, dieses Jahr gegen den Uhrzeigersinn. Alle Teilnehmer waren sich einig, das war eine schweißtreibende Angelegenheit. Es gab kaum einen Paddler der nach dem Zieleinlauf nicht ins kühle Nass sprang. Bei den Frauen konnte sich Julia Platz 2 in der Open Class erpaddeln.
Am Sonntag wurde dann auf einem kleineren Kurs das Tech Race in verschiedenen Runden ausgefahren. Hier galt es schnellstmöglich zu den Bojen hin und um sie rum zu kommen. Gibt es was schöneres als zu sprinten bei 30 Grad?! Immerhin reichte es für Julia noch für Platz 4. Kaum waren alle Paddler vom Wasser und das Ranking stand fest, setzten Gewitter und Regen ein.
Tech Race FrauenSiegerehrung Frauen LDKurs Longdistance RaceAbendstimmung am Samstag
Am 15.06.2024 richtete die Touring-Abteilung des HKC die diesjährige Leinerallye 12 Stunden von Hannover aus, die wie gewohnt als DKV-Gemeinschaftsfahrt zählte. 47 Teilnehmende paddelten zwischen 9:00 und 21:00 Uhr um die meisten Runden zwischen HKC und Wollewehr. Am Ende gab es einen deutlichen Sieger mit 11 Runden à 8 km (insgesamt also 88 km!), eine Zweitplatzierte mit 6 Runden und zwei Drittplatzierte mit 4 Runden.
Im Vordergrund standen wie immer der Spaß, der Austausch zwischen Mitgliedern und Gästen und auch die Möglichkeit, verschiedene Boote auszuprobieren. Ein herzlicher Dank geht an alle, die bei der Vorbereitung und Durchführung mitgeholfen haben. Die nächsten 12 Stunden von Hannover sind im Juni 2025 geplant.
Olympia ist seit letzter Woche Freitag voll im Gange und in der nächsten Woche dürfen dann auch endlich Paulina und Jakob an den Start gehen. Ab Dienstag den 06.08. paddeln die Kanuten auf dem See des Wassersportstadion Vaires-sur-Marne. Damit auch niemand die Auftritte unserer beiden Topathleten verpasst, folgen hier einmal die Zeit:
Paulina startet sowohl im K2 als auch im K4 jeweils über die 500m. Hinter ihr im K2 sitzt Jule Hake. Der K4 geht in der Besatzung Paulina, Pauline Jagsch, Jule Hake und Sarah Brüßler an den Start.
Zeitplan K4:
Dienstag 06.08. 10:10 Zweiter Vorlauf, Bahn 5, 1-3 geht direkt ins Finale, der Rest ins Halbfinale
Donnerstag 08.08. 11:40 mögliches Halbfinale
Donnerstag 08.08. 13:40 Finale
Zeitplan K2:
Dienstag 06.08. 12:40 Vierter Vorlauf, Bahn 5, 1-2 geht ins Halbfiale, der Rest ins Viertelfinale
Dienstag 06.08. 14:10 mögliches Viertelfinale
Freitag 09.08. 10:50 oder 11:00 Halbfinale
Freitag 09.08. 13:00 Finale
Jakob startet im K1 über die 1000 Meter.
Mittwoch 07.08. 11:10 Vierter Vorlauf, Bahn 5, 1-2 geht ins Halbfinale, der Rest ins Viertelfinale
Mittwoch 07.08. 14:10 mögliches Viertelfinale
Samstag 10.08. 11:10 oder 11:20 Halbfinale
Samstag 10.08. 13:10 Finale
Paulina und Jakob wünschen wir viel Erfolg aber auch viel Spaß. Allen HKClern die sich auf den Weg nach Paris machen um unsere beiden vor Ort zu unterstützen, eine gute Fahrt und viel Spaß. Alle anderen drücken vor dem Fernseher ganz Fest die Daumen.
Vom 12. – 14. Juli war es wieder soweit: Deutsche Meisterschaften im Standup Paddling auf dem Meer bei Fehmarn. Vom HKC machten sich Katharina, Efe und Julia auf den Weg um dabei zu sein. Direkt an Tag 1 ging es schon los mit dem Longdistance Race. Gleicher Kurs wie letztes Jahr, von Staberhuk zum Südstrand. Bei ähnlichen Wind- und Wellenbedingungen wie im Vorjahr, bedeutete dies, dass die ersten 2,5-3 km wieder sehr anspruchsvoll werden würden – und so war es dann auch. Efe musste sich leider kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen gegen die Teilnahme entscheiden, was sich bei den Wind- und Wellenbedingungen dieses Jahr als die richtige Entscheidung erwiesen hatte. Nichtsdestotrotz hinderte sie dies nicht daran, ihre Vereinskolleginnen kräftig anzufeuern.
Vom HKC stellten sich Katharina und Julia dieser Herausforderung. Und die beiden sind sich einig: bis zur zweiten Boje (die einfach mal entschieden hatte nicht teilzunehmen und ihren eigenen Weg zu gehen) war es ein harter Kampf aber kaum war man um die Inselecke mit dem Leuchtturm Staberhuk rum, war der Rest ein Fest mit Wind und Welle von hinten.
In der Gesamtwertung der Frauen konnten sich Katharina und Julia wie folgt für das Longdistance Race platzieren: Julia: Platz 6 total – Platz 1 Masters A (und damit Deutsche Meisterin Masters A) Katharina: Platz 11 total
Am Samstag stand dann dasTech Race auf dem Programm. (Tech Race = ein Rennen mit Start am Strand, umrunden diverser Bojen auf dem Wasser, Anlanden an anderer Stelle am Strand mit Lauf um eine Fahne, zurück ins Wasser und weitere Bojen umrunden bis es ins Ziel geht.) Sowohl Katharina als auch Julia schafften es nicht, sich direkt in der Vorrunde für das Finale zu qualifizieren (Platz 1-3 kamen direkt ins Finale) und so hieß es im Hoffnungslauf noch mal alles geben. Hier konnte sich Julia souverän einen Finalplatz erpaddeln, musste sich dann im Finale allerdings geschlagen geben.
Am letzten Veranstaltungstag standen dann noch die Sprints an. Hierfür musste von einer leicht vorgelagerten Sandbank gestartet, ca. 100m raus zu zwei Bojen gepaddelt werden, eine der Bojen galt es zu umrunden und dann schleunigst zurück zum Strand. Bei den Sprints konnte sich Julia in der Masters Klasse durchsetzen (trotz unfreiwilliger Schwimmeinlagen in jeder Runde) und sich den Titel in der Masters A Wertung sichern.
Drei Wochen bevor es für Paulina und Jakob ernst wird, durfte sich ihr Trainingspartner Jan Ole über sein Saisonhighlight freuen. Im Bulgarischen Plovdiv fanden die Junioren und U23 Weltmeisterschaften statt. Wie schon im letzten Jahr stand für Jan Ole der K2 mit Tobias Hammer aus Dresden auf dem Programm. Über die 1000m Strecke ging das Duo als Titelverteidiger an den Start.
Im Finallauf
Bei fast tropischen Temperaturen von über 40 Grad ist man lieber im Wasser als auf ihm, die beiden ließen sich von diesem Wetter aber nicht beirren und fuhren mit über 4 Sekunden Vorsprung souverän in das Finale.
Der Finallauf lief ebenfalls so souverän ab, wie nur möglich. Waren sie nach 250 Meter noch 0,25 Sekunden hinter dem führenden Boot, änderte sich dies auf den nächsten Metern und so zeigte die Uhr nach der Hälfte des Rennens einen Vorsprung von 0,73 Sekunden. Als die beiden die Ziellinie überquerten, dauerte es über 2,5 Sekunden bis das nächste Boot ihnen folgte. Somit durften sich die beiden über ihren verteidigten Titel freuen und eine weitere Goldmedaille mit nach Hause nehmen. Das Finale: https://www.youtube.com/watch?v=WDo8a3TwSHA
Aus LKV bzw. hannoverscher Sicht war dies aber nicht die einzige Medaille. Finja Hermanussen vom KC Limmer durfte sich über zwei Silbermedaillen im K1 und im K2 freuen.
Landestrainer Jan Francik mit seinen Erfolgreichen Sportlern Jan Ole und Finja
Eine Woche nach der DM auf dem Ocean in Rerik fand in München Oberschleißheim am 06.07.2024 auf der Olympia Regatta Strecke die 1. Sprint DM für OC und V‘AA statt. Gepaddelt wurde in Bahnen eine Strecke von 500 m. Vom HKC entschieden sich kurzfristig Simone und Torsten Ahrens den weiten Weg nach München auf sich zu nehmen, um an den Rennen teilzunehmen.
Bei sehr schwülem und heißem Wetter konnte Simone die 500m im OC1 in Ihrer Ak 50 gewinnen und den 1. deutschen Meistertitel gegen starke Konkurrenz sichern.
Torsten startet nicht in der Ak sondern in der Open Class und belegte dort Rang 3. gegen die jüngere Konkurrenz.
Bei immer wärmer werden Temperaturen stellte sich Simone am Mittag auch der jüngeren Konkurrenz in der Open Class und belegte dort einen hervorragenden 2. Platz.
Torsten startete noch in der Open Class im V1 ( ohne Steuer) und belegte Rang 5.
Das abschließende OC2 Mix Rennen für Simone und Torsten musste aufgrund der Wetterbedingungen leider ausfallen, da zwischenzeitlich ein Unwetter über die Regattastrecke zog und die Sicherheit nicht mehr gewährleistet war. Trotzdem war der spontane Ausflug nach München eine neue Erfahrung und auch mit entsprechendem Erfolg gekrönt.
Zum 19. mal fand letztes Wochenende das Hawaiian Sports Festival in Rerik statt, gleichzeitig Deutsche Meisterschaften in den Disziplinen Surfski und Oceancanoe. Da für Freitag noch etwas Wind und seichte Welle vorhergesagt worden war, entschied man die Longdistance über 22 Kilometer für alle Sportler im Einer am Freitag von Rerik nach Börgerende zu starten. Alle Paddler stehend im Wasser neben den Booten ging es los auf Startsirene, Sprint zur ersten Wendeboje vor Rerik, Rechtstörn gen Kühlungsborn. So richtig surfen konnte man die ersten 8 Kilometer nicht wirklich, so hieß es durchkämpfen mit Seitenwelle bis kurz vor Kühlungsborn, ab da wurde es dann ein Genuss mit Wind und Welle im Rücken, bis der Wind dann leider einschlief und ab Höhe Heiligendamm hieß es noch mal paddeln, paddeln, paddeln bis zum Ziel in Börgerende. Dort angekommen konnten sich viele HKC‘ler über tolle Platzierungen und Podiumsplätze freuen:
Damen 1. Platz und Deutsche Meisterin 2024 Oceancanoe Longdistance Leistungsklasse: Simone Ahrens
Herren Leistungsklasse: 4. Platz Wilken Detmering (9. Overall)
Masters Ü40 3. Platz Carsten Lürken (3. Overall)
Masters Ü50 1. Platz Heiko Bütehorn (6. Overall) 2. Platz Torsten Ahrens (12. Overall)
Tags drauf am Samstag stand dann das 2‘er Rennen auf dem Plan, ein 14 Kilometer langer Dreieckskurs vor Rerik, auch inoffizielle Hannoversche Meisterschaft im Mixed OC2.
1. Platz Team Bischoff (Sport Club Hannover) 2. Platz Heiko mit Anne 3. Platz Simone und Torsten 4. Platz Laudus und Markus
Nächstes Jahr steht dann das 20 Jährige Jubiläum der Veranstaltung an.
Ein Bericht von Julia Georgi Samstag, 5 Uhr morgens. Der Wecker klingelt. Was tut man nicht alles für seine Hobbys. 😉 Morgens um 6 Uhr ist auf dem Vereinsgelände auch nicht viel los, so dass zügig das Board im Hof auf’s Dach gewandert ist. Ab auf die Autobahn und kaum 2h später kam ich auch schon an. Da dies bereits die 3. Teilnahme an der EURO Tour in Nordhausen für mich war, hielt sich die „Pre-Race-Aufregung“ in Grenzen. Man wusste genau was wo zu finden ist und wie der Start abläuft. Deshalb war ich auch nicht so überrascht wie vielleicht andere als kaum 3 Sekunden nach der „noch 1 Minute“ Ankündigung bereits das Start-Signal erfolgte. Ab geht’s!
Vielleicht bin ich (noch) nicht so schnell wie die Elite, aber Sitzstarts kann ich mittlerweile ganz gut! 😉
Auf dem Weg zur ersten Boje hätte ich schneller versuchen sollen Anschluss an den Draft-Zug zu bekommen (Draft-Zug beim SUP Paddeln ist in etwa ähnlich wie Windschatten-Fahren beim Radsport), so war ich dann ab ca. Boje 3 (knapp bei der Hälfte der ersten Runde) alleine unterwegs. Wie jedes Jahr war es wieder gut windig, was einige Abschnitte der Strecke dann doch recht anstrengend machte. Das Besondere an dem Rennen in Nordhausen ist die sogenannte Super-Lap. Jeder Athlet/in kann eine der 3 Runden abkürzen. Ob in der 1., 2. oder 3. Runde ist jedem selbst überlassen. Das macht das Rennen gerade bei der Elite super-spannend – wenn die Athleten nicht alle in der gleichen Runde in die Super-Lap gehen und dann ggf. aus der vollen Runde oder Super-Lap quasi gleichzeitig auf das Ziel zurasen. Insgesamt konnte ich mich dieses Jahr auf Rang 7 total platzieren und lag nur 2 Minuten hinter den TOP5 Elite-Treppchen-Plätzen.
Um 18 Uhr ging es dann wieder ab auf die Autobahn in Richtung Zuhause.
Der Start lief wieder gutPre-Race Face ;)Immerhin eine der jungen Italienerinnen konnte ich überholenEinfinden an der Startlinie