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Am 18. April machten sich Jörg B., Jörg S., Laura, Petra und Volker auf den Weg nach Börßum südlich von Wolfenbüttel, um an der Okerfrühlingsfahrt teilzunehmen. Jörgs Tipp, lieber PE- als GFK-Boote mitzunehmen, erwies sich gleich beim ersten Schwall mit leichter Grundberührung als nützlich. Im Laufe der Tour passierten wir etliche weitere Schwalle und auch zwei Wehre, die wir dank Bootsrutschen fahren konnten. Zwei Umtragen mit Möglichkeit zur Pause gab es aber auch.
Vorbei an Wolfenbüttel ging es nach 27 Kilometern zum Braunschweiger Kanu-Club, auf dessen weitläufigen, auf drei Seiten von der Oker umflossenen Gelände uns Suppe und Kuchen erwarteten. Bei der Rückfahrt bremste uns kurz vor dem Ziel in Hannover der Fanmarsch zum 130-jährigen Jubiläum eines ortansässigen Fußballvereins aus, aber das konnte uns die gute Laune nicht verderben.
Mit Eintreffen beim TSV Ihlienworth begrüßen wir Birgit, die langjährige Organisatorin der Frühlingsfahrt und bauen dann unsere Zelte auf. In der gemütlichen Bude des Vereins gibt’s dann noch ein leckeres Bier als Ankommensschluck, bevor es in die Horizontale geht.
Mit Brötchen vom Bäcker startet der Tag, bevor es bei frischen 12°C und W 4-6 um Ihlienworth auf die Emmelke geht, wo uns die erste Yogaübung unter einem tief stehenden Sieltor erwartet. Erwartungsgemäß wird das locker passiert bevor es an unzähligen Apfel- und Kirschenplantagen vorbei bis nach Wanna geht, wo wir umkehren. Nach 20 km auf träge fließendem Gewässer soll es reichen, um genug Hunger für das Menü des Gasthauses Rüsch zu haben, das auch zahlreich die Mitpaddlerinnen lockt.
Die Haupttour am Sonntag wird nach Eintreffen weiterer zahlreicher Kanutinnen umliegender Vereine um 09:00 Uhr gestartet und führt bei deutlich abgeschwächtem Wind über die Medem bis zum Hafen in Otterndorf. Nach kurzem Blick über den Deich auf die imposante Unterelbe geht es zurück nach Ihlienworth, wo uns nach 34 km ein phänomenales Kuchenbuffet erwartet.
Mit Sonne im Herzen, Booten auf dem Dach und Sietländer Honig im Gepäck geht es zurück in die Heimat….
Wasser von oben statt unter dem Kiel: Für den 22. Februar hatte Jörg Touringpaddler:innen, die im Winter nicht paddeln mögen (aber auch solche, die sich nicht abhalten lassen) zum Kloatscheeten eingeladen. In dieser emsländischen Disziplin geht es darum, in zwei Mannschaften den jeweils eigenen Kloat – eine Art Eishockeypuck aus Holz – durch fachkundiges Werfen möglichst weit voran zu bringen.
Für den Tag war kräftiger Dauerregen angekündigt, der dann auch planmäßig eintrat. Trotzdem hat sich niemand getraut abzusagen, so dass wir mit 14 Personen an den Start gingen. Die übliche Regeldiskussion bei solchen Sportarten haben wir uns erspart und stattdessen Jörg vertraut. Nach jeder Runde wurden neue Teams ausgelost. Irgendwann wurde deutlich, dass immer das Team gewinnt, in dem Karlheinz ist, so dass dieser am Ende konkurrenzlos zum Einzelsieger gekürt wurde. Gefeiert wurde dies anschließend mit Grünkohl im Canu.
Am 18.04. hat es mal wieder ge-RumS-t, die Rund um Scharfenberg Regatta stand auf dem Kalender. Julia, Chrissy, Jan, Marc und Heiko machten sich mit ZOLTAN auf den Weg zum Tegeler See in Reinickendorf bei Berlin. Komplettiert wurde das SixPack noch von „Matt Miller“ aus Uckermark, da andere HKC-Kandidaten verhindert waren oder zu spät ihre finale Zusage gaben.
Mit 5 Mixteams, 6 Openteams und einem Frauen-6er war das Feld ordentlich bestückt, und man war ehrgeizig, den Titel vom Vorjahr zu verteidigen. Die 6 km-Runde muss 3x umfahren werden und ist sehr schön um die Inseln im Tegeler See gelegt, anspruchsvoll für Steuerleute und spannend für die Paddler, wenn ein Baumstamm oder Poller 10cm am Ama vorbeizieht.
Der Start war topp, ZOLTAN war ganz vorn mit dabei. Allerdings hat es auch etwas gescheppert – was bei 12 Booten nebeneinander im Massenstart nicht ungewöhnlich ist. Aber es gab kein böses Blut und vor allem keine Schäden an Mensch und Material. Dennoch, so ein Anblick eines Ama auf dem Heck eines anderen Bootes ist schon kernig.
Die drei schnellsten Männerboote zogen langsam weg, doch der HKC blieb dran, zusammen mit dem anderen starken Mixed-Team aus Frankfurt. Aber nach ca. 3 km zeichnete sich ab, dass die Frankfurter mehr Bums im Boot hatten, und sie schoben sich sachte aber stetig trotz massiver Gegenwehr vorbei. Nicht überraschend, wenn man ehrlich ist, denn das Team trifft sich regelmäßig in der Konstellation und fährt überwiegend Outrigger mit Leistungsüberprüfung, wobei wir vom HKC eigentlich mehr Drachenboot-Spezialisten im Boot hatten.
Überraschenderweise machte das Männerteam Pollo auf Platz 3 dann in einer Wende der 1. Runde „das Tor sperrangelweit auf“ und ließ die Frankfurter innen vorbei. Damit hatte das SixPack dann erstmal einen neuen Gegner vor sich – wenn auch in der falschen Kategorie. Die Frankfurter machten sich auf, das Männerboot auf Platz 2 einzuholen, und das Sixpack battelte sich mit Pollo Seite an Seite fast bis zum Ende des Rennens. Als es „noch 1x Maschsee“ hieß, setze sich der HKC ab und beendete das Rennen als 2. in der Mix-Klasse und 4. insgesamt. Für eine neu zusammengesetzte Crew ein toller Erfolg, denn die Teams vom Gastgeber Borussia und der SCBG aus Grünau hatten deutlich mehr OC-Erfahrung im Boot.
Es ist wieder soweit, im April wird der diesjährige Mount Everest Cup am Samstag, 11.4. stattfinden. Angeboten werden die Klassen Sport und Fun im Standard-Drachenboot und bei entsprechendem Interesse auch eine OC6-Klasse.
Die Ausschreibung/Teilnahmebedingungen und auch die Maschseeordnung sind unter diesen Links zu finden:
Alster ICE Race 2025 – Saisonabschluss auf der Alster
Am 30. November 2025 richtete der Alster Canoe Club Hamburg (ACC) das Alster ICE Race 2025 aus – zugleich das letzte SUP-Rennen der Saison. Trotz des späten Termins zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite: blauer Himmel, rund 10 Grad und eine ordentliche Hamburger Brise sorgten für echte Rennbedingungen.
Insgesamt gingen rund 54 Stand-Up-Paddlerinnen und -Paddler auf die 10 Kilometer lange Strecke über die Alster. Die Strecke führte zunächst mit Gegenwind über die ersten fünf Kilometer bis zum traditionellen Wendepunkt am Tannenbaum auf der Binnenalster. Auf dem Rückweg erwarteten die Teilnehmenden dann Rückenwind und Welle, was für ein schnelles und spannendes Finish sorgte. Ergänzt wurde das Starterfeld durch 5 OC1-Paddler sowie 8 Funrace-Teilnehmende.
Starke Leistungen des HKC Hannover!
Der HKC von 1921 Hannover war mit fünf Athletinnen und Athleten in der Longdistance-Klasse vertreten und konnte hervorragende Ergebnisse erzielen:
Damen Simone Ahrens 🥈 2. Platz Overall, 🥇 1. Platz Damen Master B
Katharina Kiecksee: 8. Platz Overall, 🥉 3. Platz Open Women
Efe Eribo: 10. Platz Overall, 5. Platz Master B
Herren Torsten Ahrens: 12. Platz Overall, 🥈 2. Platz Master C (mit Badeeinlage in der Alster 😉)
Arno Dörfler: 34. Platz Overall, 5. Platz Master C
Nordic SUP League – Gesamtwertung Das Alster ICE Race war zugleich das 3. und letzte Rennen der Nordic SUP League Serie, bestehend aus: • 7Towers SUP Race • Maschsee SUP Cup • Alster ICE Race
In der Gesamtwertung aller drei Rennen konnte sich Simone Ahrens einen starken 2. Platz sichern – nur geschlagen von der Berlinerin und dem Nachwuchstalent Laila Joyce Daskiran. In der Ü50-Wertung holte Simone sogar den 1. Platz und krönte damit eine äußerst erfolgreiche Saison.
Ein gelungener Saisonabschluss auf der Alster mit sportlichen Top-Leistungen, fairen Bedingungen und bester Stimmung – wir freuen uns schon auf die nächste Saison!
Am ersten Oktober-Wochenende traf sich die deutsche SUP‑(Stand Up Paddling)‑Szene zur höchsten nationalen Meisterschaft im Flatwater. Ausgetragen wurde das sportliche Highlight von der SKG Hanau am malerischen Kahlsee bei Kahl am Main – eine perfekt geeignete Location für zwei Tage intensiven Wettkampf unter herausfordernden Bedingungen.
Trotz wechselhaftem Herbstwetter mit Sonne, Regen und Wind präsentierte sich die Veranstaltung nicht nur als sportliches Kräftemessen, sondern auch als echtes Gemeinschaftserlebnis für Paddler*innen aus dem gesamten Bundesgebiet.
Ablauf & Disziplinen
Samstag – Sprint & Tech-Race Der erste Wettkampftag startete mit den Sprintläufen, in denen sich die Teilnehmenden durch spannende Qualifikationsrennen für die Finalläufe empfehlen mussten. Im Anschluss ging es direkt weiter mit dem Tech‑Race – einem anspruchsvollen Rundkurs über den halben See, angelehnt an das WM‑Format.
Dabei waren vor allem Wendetechnik, Gleichgewicht und taktisches Geschick gefragt – nicht jede*r kam trocken ins Ziel. Starker Wind und drehende Böen machten die technischen Anforderungen noch herausfordernder.
Sonntag – Langdistanz Am Sonntag stand die Langdistanz auf dem Programm: etwa 11 Kilometer galt es für die Erwachsenen zu bewältigen, bei erneut teils stürmischen Bedingungen. Doch trotz Wind und Wellen meisterten die meisten Starterinnen und Starter die Strecke erfolgreich – ein Beweis für das starke Niveau im deutschen SUP‑Sport. Aufgrund der Größe des Sees beinhaltete dieses Langstrecken-Rennen so einige Bojen-Turns… 30 um genau zu sein. Das verlangte den Teilnehmenden nicht nur physisch, sondern auch technisch alles ab – ständige Kurswechsel, enge Manöver und strategisches Paddeln waren entscheidend. Wer hier vorn dabei sein wollte, musste nicht nur Ausdauer, sondern auch präzises Boardhandling unter Beweis stellen.
HKC mit starker Leistung durch Julia Georgi
Für den HKC war Julia Georgi am Start – und vertrat unseren Verein mit großem Einsatz.
Im Sprint verpasste sie nur knapp den Einzug ins Finale – ein enges und stark besetztes Starterfeld ließ wenig Spielraum für Fehler.
Auf der Langdistanz zeigte sie jedoch, was in ihr steckt: In einem packenden Finish paddelte sie nahezu zeitgleich mit Anne De Boer ins Ziel und belegte damit Platz 4 in der Open Women‑Wertung – nur einen Hauch entfernt vom Podium. In der Altersklasse Masters A Women hätte diese Leistung sogar für den 1. Platz gereicht. Leider kam diese Wertung wegen zu weniger Teilnehmerinnen nicht zustande.
4. Oktober 2025 der Sportclub Berlin-Grünau (SCBG) lud spontan an die Dahme ein, um eine Ersatzveranstalltung für die ausgefallene Havel Challege in Potsdamm zu bieten.
-Jahresabschlusssprint- ließ mutmaßen, dass die Strecken kurz und die Zeit dafür schnell vergehen könnte…
Disziplinen: 12 km OC2 & SSK2 women, open und mixed
6 km OC1 & SSK1 Staffel 200m Qualifying
Vaa6-Dragrace 200 m K.O. System
Der HKC Oceansport war mit 3+3 Sportlern vertreten. Torsten, Simone und Heiko waren bereits erste auf der Startliste, Uta, Marc und Patrick kamen auch aus dem Knick und so ging es samt V6-mixed Team nach Berlin.
Am Zielort angekommen, warteten perfekt organisierte Übernachtungsmöglichkeiten, Grill, Bier und erste Kontakte, auch auf dem Wasser.
Glauben an die Sonne? War bald verloren.
Renntag! 8 Grad, (Dauer-)Regen! Regen soweit der Radar reicht. Von den anderen Teilnehmern aus Saarbrücken, Frankfurt, Würzburg bis Berlin vernahm man ein „klirrendes Hallo“ und versammelte sich vor dem Eiskeller zu einer gewaltigen Menschentraube.
Rennen 1 Mit in Summe 14 OC2-Teams (die größte Gruppe) zzgl. den SSK2 Teilnehmern, durften 8 enge Wenden auf dem12 km Kurs bewältigt werden. Das Startsignal untermalte das Geräusch von Regentropfen die auf das Wasser prasselten.
Torsten und Simone waren mit dem deutschen Meisterduo vom BSF25 auch gleich gut beschäftigt. Die kurvenreiche Strecke, der Seitenwind und dieser unaufhörlich wirkende Regen, forderten die Teilnehmer auf allen Ebenen. In Richtung Start zurück nach etwa 3,2 km war jedoch auch für den baugleichen saarbrückener Nalu Synergie mit den Jungmeistern an Bord längst kein Land mehr in Sicht. Torsten und Simone jagten am Ende das 2er Open-Team ins Ziel. Uta und Patrick ließen das vorausfahrende Surfskitaxi, mit 2 OC2ern der direkten Konkurrenz im Schlepptau nicht aus den Augen und hielten gut im Freiwasser dagegen.
Rennen 2 Mit 11 OC1 Staffelteams bildete die Gruppe ebenfalls ein großes Feld zusammen mit den SSK1 Teams.
Während der ersten 3,2 km der OC2 Runde durften die OC1 Staffeln den 200m Sprint und damit die Startreihenfolge unter sich auf dem gleichen Kurs ausmachen.
Rennen 3 OC1 Staffel start 6 km Marc Arneman durfte im starken Feld, dank Heikos Platzierung im Qualifying, gleich vorne mit einsteigen. Souverän und im Schlepptau des 20 Jahre jüngeren Kontrahenten kam die Spitze für die Zuschauer in Sichtweite. Heiko prüfte gleich die Fahrkünste seines Teamkollegen unter Wettkampfbedingungen mit geschultem Auge:
„Das der sich auch nie lang macht! Los Marc! Gib alles!!“ so feuerten wir alle den, auf der Innenbahn liegenden, Marc vor der letzten Linkskurve an.
Rennen 4 OC1 Staffel 2ter Lauf. Team Heiko und Marc hielten den 4. Platz beim letzten Start der Kurzstrecke inne und konnten wie gehabt in erster Reihe starten.
Mit Jonas Hoos hatte Heiko auch sofort einen freundlichen Begleiter auf der Welle sitzen. Die beiden schenkten sich wirklich nichts. Jonas, diesmal mit dem Scorpius XS von Paul Neumann unterwegs, kam sehr gut mit dem Boot klar. Aus der Ferne sah man, auf dem letzten Kilometer, zog Jonas von Heikos Welle auf Parallelkurs. Nun aus eigener Kraft weiter an ihm vorbei. Letzte Kurve! Ziel!
Durchnässt! An der Feuertonne trocknende Schuhe und in warmen Klamotten eingepackt verfolgten einige von uns das Geschehen um den V6 Wettkampf. Gut! Der Schnellste gewinnt war die Regel im 200 m K.O. Rennen. Beratung, blick auf den Wolkenradar – nein, wir starten sicherheitshalber nicht. Warme Suppenvariationen, selbstgebackener Kuchen und berlintypische Getränke mit netten Gesprächen, machten das Trockenlegen und Zuschauen sehr angenehm. Während der Siegerehrung gab es noch die ein oder andere unernste Medallien-Zankerei und um die besten Plätze wurde spontan noch ein Fotofinisch ausgerufen. Es war ein gelungener Jahresabschluss für den SCBG das Kinder-/und Jungendhospiz Grünau sowie für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Wie es weiter geht? Hamburg Alster ICE Race, folgt am besten dem Chat.
Gestern noch dicke Jacke, heute Sonnenbrille: Die Rennsport-Regatta in Verden bot den Sportlerinnen und Sportlern des HKC wettertechnisch das volle Programm. 22 Athletinnen und Athleten – von der jüngsten Nachwuchshoffnung mit fünf Jahren bis hin zum erfahrenen 47-jährigen Routiniers – stürzten sich ins Rennen und zeigten, dass Teamgeist und Paddelkraft keine Frage des Alters sind.
Die Ergebnisse können sich mehr als sehen lassen: 24-mal Bronze, 15-mal Silber und ganze 13-mal Gold schmücken die Sportler.
Ein echtes Highlight für Zuschauer wie Aktive war das nächtliche K.o.-Rennen unter Flutlicht. Wenn die Boote wie Leuchtkäfer über das Wasser schossen und das Publikum jeden Sprint begeistert begleitete, war klar: Regattasport kann nicht nur spannend, sondern auch spektakulär sein.
Trotz kaltem Wetter am Samstag blieb die Stimmung warm – spätestens mit dem Sonnenschein am Sonntag war der Spaßfaktor garantiert. So ging für den HKC eine rundum gelungene Regatta und damit auch eine erfolgreiche Saison zu Ende.
Zur Belohnung steht am nächsten Sonntag der jährliche Ausflug in den Heide Park an. Wir bedanken uns bei allen Sportlern, Trainern und Helfern für die schöne Saison und blicken positiv auf das nächste Jahr.